Archiv 2012

Di

11

Dez

2012

Naturschützer stellen ihre Position zum Fledermausschutz am ehemaligen Munitionsdepot Wildbergerhütte dar

Mausohren im Kasten im Paarungsgebiet Wildberg Bild: Kolodzie
Mausohren im Kasten im Paarungsgebiet Wildberg Bild: Kolodzie

Seit dem Bekanntwerden der Forensik-Pläne im ehemaligen Munitionsdepot Wildbergerhütte wird in der Öffentlichkeit über Naturschutzargumente gegen den Bau diskutiert. Die Naturschutzverbände hatten heute Gelegenheit, im Rat der Gemeinde Reichshof die ökologischen Fakten und ihre Argumente vorzutragen.

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So

11

Nov

2012

Windkraft auf der Silberkuhle?

Wacholdergebiet Silberkuhle
Wacholdergebiet Silberkuhle

NABU weist Kritik der Waldjugend an einer Prüfung der Windkrafteignung zurück!

Die Waldjugend Windfuß hat den Vorschlag des Planungsbüros Hellmann & Kunze, eine Windkraftnutzung der Silberkuhle zu prüfen, scharf kritisiert. Das Naturschutzgebiet „Puhlbruch-Silberkuhle“ sei betroffen

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Di

06

Nov

2012

NABU-Oberberg erläutert Naturschutzargumenste im Gesundheitsministerium

Eingangsbereich Depotgelände
Eingangsbereich Depotgelände

Die Fachleute des NABU Oberberg konnten am 5.11. dem Gesundheitsministerium und dem Landesbeauftragten für Maßregelvollzug ihre Argumente gegen die Forensik-Planung im ehemaligen Munitionsdepot Wildberg erläutern. Uwe Hoffmann von der Geschäftsstelle des NABU: „Wir sind erfreut über die sachliche Gesprächsatmosphäre mit dem Ministerium, das die Daten und Schlussfolgerungen des NABU aufmerksam und mit vielen sachlichen Nachfragen zur Kenntnis genommen hat. Eine Einigung konnte jedoch nicht erzielt werden“.

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Mo

29

Okt

2012

Eröffnung Ausstellung Fotowettbewerb "Landwirtschaft und Artenvielfalt - ein Widerspruch im Bergischen Freilichtmuseum

Diezekäuser Schmettereulen
Diezekäuser Schmettereulen

Viele Gäste und Besucher auf der Eröffnung der Fotoausstellung im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar. Die Siegerbilder des Wettbewerbs "Landwirtschaft und Artenvielfalt - ein Widerspruch?" des NABU-Oberberg, stehen in einer Dauerausstellung auf dem Geländes des Freilichtmuseums zur Besichtigung. In einer Feierstunde begrüßten die Initiatoren des Wettberwerbs, Tassilo Rau und Sibylle Rottmann, gemeinsam mit Helmut Dresbach, Landwirt und Brigitte Trilling - Migielski als Gastgeberin im Namen des LVR die Gäste. Auch einige Gewinner des Fotowettbewerbs, sowie Mitglieder des NABU Oberberg waren anwesend. Für die musikalische Untermalung sorgte an diesem Vormittag der Chor „Deezekusener Schmettereulen“ aus Waldbröl-Diezenkausen. Ihre „op Platt“, also in Mundart, gesungenen Lieder passten hervorragend in dieses ländliche Ambiente. Mit Titeln wie „Mir Schmettereulen“, mit dem sie sich selbst vorstellten, oder „Badebütt“, der davon handelte, wie zu früheren Zeiten erst die ganze Familie samstags badete, um anschließend das Wasser noch zum Waschen und Putzen zu verwenden, brachten sie manche Besucher zum Schmunzeln und zu zustimmendem Nicken.

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Mo

29

Okt

2012

Forensik im ehemaligen Munitionsdepot Reichshof

Bunkereingang MunDepot
Bunkereingang MunDepot

Ist das ehemalige Munitionsdepot Wildberg naturschutzwürdig? – Die Karten liegen seit Jahren auf dem Tisch!

Fast sofort nach Bekanntwerden der Forensik-Pläne im ehemaligen Luftwaffen-Depot Wildberg wurde das Depotgelände in Leserbriefen und Eingaben an Redaktionen und Ministerien als ökologisches El Dorado hingestellt, in dem zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tiere leben. Vielen Beobachtern wird diese plötzliche Entdeckung eines Naturparadieses spanisch vorgekommen sein, weil sie so passend kommt.

Dass die betroffenen Bürger das Vorhaben ablehnen, ist verständlich. Aber alle sollten auf einer belegbaren fachlichen Grundlage diskutieren. Und da der NABU nun von verschiedener Seite als Zeuge benannt wird, möchten wir unsere Einschätzung darlegen, zumal wir das Gelände schon im Sommer 2006 recht intensiv begutachtet haben.

Kleine Hufeisennasen (eine Fledermausart), Haubenlerche und Steinkauz leben sicher nicht im Depotgelände. Luchs, Wildkatze, Baummarder, Sperlingskauz und seltene Orchideen wollen wir nicht kategorisch ausschließen, sind aber sehr vorsichtig in der Beurteilung! Denn wir haben schon vor Jahrzehnten gelernt, dass nur derjenige Gegner eines Projektes ernst genommen wird, der gute Fakten nennen kann. Daher wünschen wir uns eine Debatte auf fachlichem Niveau über die Schutzwürdigkeit des ehemaligen Depotgeländes. Dazu wollen wir mit unseren Argumenten beitragen:

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Di

23

Okt

2012

NABU will beim Schutz der Mammutbäume in GM-Hülsenbusch helfen

Mammutbaum in Hülsenbusch
Mammutbaum in Hülsenbusch

Der NABU-Oberberg unterstützt den Erhalt der Mammutbäume in Gummersbach-Hülsenbusch.

Auch wenn der Mammutbaum kein einheimisches Gehölz ist, bietet er doch in seiner Größe und Pracht Lebensraum für Vögel und Insekten. Die Mammutbäume in Hülsenbusch sind schon von ihrer Größe, ihres Alters und ihrer Seltenheit in der Region besondere Naturdenkmale und gehören mit zur Geschichte von Hülsenbusch.

 

Die Resonanz der Menschen auf die drohende Fällung und das Engagement der Dorfgemeinschaft Hülsenbusch für den Erhalt der Bäume zeigt, wie wichtig den Bürgern der Erhalt der Mammutbäume ist. Viele Menschen zeigten sich spontan bereit einen Obolus für den Erhalt zu geben. Auch der NABU–Oberberg will sich an den notwendigen Kosten beteiligen.

 

Erster Schritt sollte eine qualifizierte Untersuchung der Bäume durch einen Baum-Experten sein, der auch Erfahrung mit Mammutbäumen hat. Wenn die Bäume nicht mehr standsicher sind, sind Pflegemaßnahmen nötig. Sollte auch durch Pflegemaßnahmen die Standsicherheit der Bäume nicht erhalten oder wiederhergestellt werden können, wird sich auch der Naturschutz der Baumfällung nicht entgegenstellen. Aber das sollte zunächst unzweifelhaft festgestellt sein!

 

Da der Erhalt der herrlichen Bäume nicht allein durch den Eigentümer gestemmt werden kann, haben sich bereits viele Menschen bereit erklärt, finanzielle Unterstützung zu leisten. Auch der NABU-Oberberg bietet hier finanzielle Hilfe, Fachwissen und Unterstützung an.

 

Und ein letztes: Vor 6 ½ Jahren hat die Stadt Gummersbach die Baumschutzsatzung von 1990 aufgehoben. Der ABU hatte damals dagegen protestiert. Und zwar zu Recht: Immer wieder erleben wir, dass Bäume aus nicht zwingend notwendigen Gründen gefällt werden. Standsicherheit und Verkehrssicherheit dürfen durch einen alten Baum in der Siedlung nicht gefährdet werden, das sehen auch wir Naturschützer ein. Aber im Gegenzug muss die Gesellschaft alten Bäumen auch einen gewissen Schutz gewähren, damit sie nicht Freiwild sind. Gummersbach hat den alten Bäumen diesen Schutz 2006 entzogen. Es wird Zeit, dass sich Bürger und Rat wieder auf ihre Verantwortung besinnen zum Schutz von Ortsbild, Ortsgeschichte und alter Bäume! Der NABU fordert die Stadt auf, baldmöglichst wieder eine moderne Baumschutzsatzung einzuführen.

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Do

18

Okt

2012

Borstgrasrasenprojekt des NABU Oberberg in Reichshof

Ausreissen der Wurzeln
Ausreissen der Wurzeln

Die Erweiterung der Borstgrasfläche in Reichshof ist angelaufen. Zunächst wurden die aufstehenden Zitterpappeln gefällt und abgeschleppt. In Schritt 2 folgte das Ausreißen der Wurzeln, das Wurzelgeflecht verläuft unterirdisch weiter. Man kann deutlich sehen das die einzelnen Pflanzen zusammenhängen. Daher werden nicht nur die Wurzeln der großen Bäume mit schwerem Gerät entfernt, sondern auch die umliegende Fläche abgeschoben und damit die kleineren Pflanzen entfernt und gleichzeitig die Grassnarbe und die darunterliegende Mutterbodenschicht entfernt. Dies dient der Abmagerung der Fläche damit sich weitere Spezialisten für magere Böden wie Borstgras und Orchideen und Arnika ansiedeln können.

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Mi

10

Okt

2012

NABU-Oberberg wechselt Stromanbieter - wir haben lange genug gewartet

v.l.n.rDr. Franz Meuter, Isolde Werst, BI Oberberg Süd für Atomausstieg, Michael Gerhard, NABU und Manfred Fischer, ev. Kirchenkreis an der Agger
v.l.n.rDr. Franz Meuter, Isolde Werst, BI Oberberg Süd für Atomausstieg, Michael Gerhard, NABU und Manfred Fischer, ev. Kirchenkreis an der Agger

Der NABU Oberberg wechselt für seine Geschäftsstelle in Wiehl seinen Stromlieferanten. Bislang hatte der NABU Strom der Aggerenergie bezogen. „Das Maß ist voll. Wir wollen uns nicht länger hinhalten lassen. Die Aggerenergie war und ist schlicht zu langsam und zögerlich bei den Erneuerbaren Energien!“ sagt Michael Gerhard vom Kreisvorstand des NABU-Oberberg. Der NABU will in Zukunft seinen Strom von den Gemeindewerken Nümbrecht beziehen.

Der NABU-Oberberg ist Gründungsmitglied des Klimabündnisses Oberberg. Das Klimabündnis führt seit Sommer 2008 Gespräche mit den regionalen Energieversorgern und unter anderen auch mit der Aggerenergie. Ziel der Gespräche war es, die Energieversorger zur Änderung ihrer Geschäftspolitik und zu Nachhaltigkeit und Regionalität bei der Energieerzeugung zu bewegen.

„Wir alle haben Verantwortung und müssen als Bürger und Kirche unseren Beitrag zur Energiewende und Bewahrung der Schöpfung selbst in die Hand nehmen“, sagt Manfred Fischer, einer der Umweltbeauftragten im Evangelischen Kirchenkreis An der Agger und ruft damit zu einem Wechsel zu einem Ökologischen Stromversorger auf. Die Kirchen bzw. Kirchengemeinden in Oberberg haben hier eine besondere Verantwortung, stehen sie doch in der Bewahrung der Schöpfung mit an vorderster Front.

 

 

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Mo

01

Okt

2012

NRW braucht zukunftsweisendes, ökologisches Jagdgesetz

NABU Landesvorstand und NRW-Umweltminister Remmel
NABU Landesvorstand und NRW-Umweltminister Remmel

NABU tagte in Gummersbach und diskutierte die zukünftige Jagdposition

Rund 250 Delegierte aus 52 nordrhein-westfälischen Kreis- und Stadtverbänden des NABU NRW trafen sich am Sonntag in Gummersbach zur jährlichen Landesvertreterversammlung und begrüßten unter anderem Umweltminister Johannes Remmel. Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU-Landesverbandes lobte die rot-grüne Landesregierung noch einmal ausdrücklich für den aus Naturschutzsicht grundsätzlich gelungenen Koalitionsvertrag. „Die Weichen für eine zukunftsfähige Natur- und Umweltschutzpolitik sind damit richtig gestellt“, so Tumbrinck. Der NABU erwarte nun aber auch die Umsetzung einiger bereits seit längerem angekündigter Schritte, wie die Verabschiedung einer Biodiversitätsstrategie, die Novellierung des Landesnaturschutz- und des Landesjagdgesetzes.

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Mo

24

Sep

2012

„Akku leer-Sonne her" - Jugendreferent Harald Hüster übergibt drei Solarstationen an NABU-Jugendgruppen

Die Kindergruppen freuen sich über die Solarstationen
Die Kindergruppen freuen sich über die Solarstationen

Gleich draußen auf der Wiese vor dem Jugendreferat in Dieringhausen Auf der Brück packten Mitglieder der Wipperfürther NABU Jugendgruppe die Tasche mit dem tragbaren Solarmodul aus: Und siehe da: Selbst bei bewölktem Himmel leuchtete die Anzeige für die Ladeaktivität sofort auf. „Man sieht, dass es auch hier im nicht von der Sonne verwöhnten Oberberg klappt, saubere Energie mit Hilfe der Sonne zu produzieren“, freute sich Umweltbeauftragter Manfred Fischer. Er hatte sich im Vorfeld wesentlich dafür eingesetzt, dass Jugendreferent Harald Hüster nicht nur für die Jugendarbeit des Kirchenkreises, sondern auch für Jugendgruppen des NABU Oberberg Photovoltaik Minianlagen bei der Evangelischen Jugend im Rheinland bestellte.

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Mi

19

Sep

2012

Besuch im Inneren eines Windrades

Besuch einer Windkraftanlage
Besuch einer Windkraftanlage

Wie wird aus Wind Strom? Wie sieht es im Inneren einer Windkraftanlage aus? Welche Maße hat das Windrad? Auf alle diese Fragen bekommen Interessierte eine Antwort, wenn sie mit dem NABU Morsbach am Samstag, den 22. September 2012 den Windpark oberhalb von Wendershagen besuchen. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr in Morsbach am Parkplatz Kurpark. Von dort geht es in Fahrgemeinschaft nach Wendershagen.
Der Betreiber eines der drei Windräder wird dort den Besuchern Rede und Antwort stehen und die im Dezember 2009 in Betrieb genommene Anlage erläutern. Über eine Treppe und durch eine Tür werden die Besucher die seltene Gelegenheit haben in das Innere des Turmes zu gelangen. Dort wird der Betreiber Technik und Schaltzentrale der modernen Stromgewinnungsanlage zeigen.

 

Für Rückfragen: Tel. 02294/8095

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Mo

17

Sep

2012

Die Energiewende gestalten. Aber wie?

Guido Wendeler (links) und Thomas Willmer von der Energiegenossenschaft Bergisches Land stellen sich der Diskussion
Guido Wendeler (links) und Thomas Willmer von der Energiegenossenschaft Bergisches Land stellen sich der Diskussion

Infoveranstaltung der Bürgerinitiative Oberberg Süd für den Atomausstieg zeigt Notwendigkeit und Ansätze der Energiewende vor Ort auf.

Zum Thema: „Die Energiewende vor Ort gestalten“ lud die Bürgerinitiative „Oberberg Süd für den Atomausstieg“ Anfang September ins Dorfgemeinschaftshaus Großfischbach ein. Mit weit über 50 Besucherinnen und Besuchern war der Veranstaltungsraum bis auf den letzten Platz besetzt.
Eine TV Dokumentation machte im ersten Teil des Abends beklemmend deutlich, wo die Probleme liegen: Die Einspeisungsvergütungen für Solarstrom wurden per Gesetz gerade drastisch gesenkt, der notwendige Netzausbau für die Einspeisung des bereits heute reichlich vorhandenen dezentral erzeugten Ökostroms stockt, die geplanten Off-Shore Windanlagen können nur von marktbeherrschenden Großkonzernen finanziert werden.
Im Gespräch zu dem Film waren die Besucher der Veranstaltung sich einig, dass die Bemühungen um regionale nachhaltige Energieerzeugung, verstärkt werden müssen. deren Gewinne in Bürgerhand bleiben. Guido Wendeler und Thomas Willmer, ehrenamtliche Vorstände der vor drei Jahren gegründeten „Energiegenossenschaft Bergisches Land“ (EGBL), erläuterten im zweiten Teil des Abends die Arbeit ihrer Genossenschaft, die bislang 8 Solaranlagen gewinnbringend betreibt. Als nächstes will die Energiegenossenschaft, die bereits über 200 Mitglieder hat, eine Wasserkraftanlage in Engelskirchen bauen und betreiben.

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Mo

10

Sep

2012

Aktive Naturschützer gesucht – Magerwiese in Reichshof rupfen

Am kommenden Freitag den 14. September ab 16:00 Uhr wollen die ehrenamtlichen Naturschützer des NABU-Oberberg wieder eine Rupfaktion auf einer Magerwiese in Reichshof Buchen durchführen. Hier haben sich seltene Arten etablieren können so Michael Gerhard Dipl. Biologe und Vorstandsmitglied des NABU-Oberberg. Nur wenn es uns gelingt mit regelmäßiger Schafsbeweidung und manuellen Rupfen der Büsche die Fläche mager und ohne größeren Bewuchs zu halten, können sich die seltenen Spezialisten die es in unserer Region nur an wenigen Standorten gibt, halten und vermehren. Arnika und Kriechweide, Borstgras und Co. brauchen hier noch Unterstützung durch Helfer. Wer sich an der Aktion beteiligen will ist ab 16:00 Uhr herzlich willkommen.

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Fr

31

Aug

2012

Die Energiewende vor Ort gemeinsam gestalten

Lokale regenerative Energieerzeugung in Bürgerhand

Die Bürgerinitiative Oberberg Süd für den Atomausstieg lädt am 4. September um 19.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ins Dorfgemeinschaftshaus Wiehl-Großfischbach ein.

Unter dem Thema DIE ENERGIEWENDE VOR ORT GEMEINSAM GESTALTEN werden Konzepte vorgestellt, wie Bürgerinnen und Bürger einen konkreten Beitrag zur Energiewende in unserer Region leisten können. Wie kommen wir weg von der umweltbelastenden Energieerzeugung mit Kohle und Atomkraft in der Hand von Konzernen hin zur lokalen regenerativen Energiegewinnung in Bürgerhand?

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Do

30

Aug

2012

Fliegende Sonderlinge, lautlose Jäger.. den Fledermäusen auf der Spur

Mausohr (Foto: Eberhard Menz)
Mausohr (Foto: Eberhard Menz)

Ende August ist es wieder soweit. Überall in Europa findet wieder die traditionelle Batnight ( Fledermausnacht) statt. In Deutschland ist der NABU der Partner in Sachen Fledermäusen. Auch im Oberbergischen wird der NABU-Oberberg wieder Führungen mit dem Bat Detektor anbieten. Die stillen Jäger gehören zu einer sehr alten Säugetiergruppe. Es gibt 23 verschiedene Arten Fledermäuse in Deutschland. Unsere Experten wollen informieren und aufklären, denn nur was man kennt kann man auch schützen.

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Di

31

Jul

2012

Klimabündnis Oberberg begrüßt neues Solarkataster

Photovoltaikanlage
Photovoltaikanlage

Ein großer Schritt für Klimaschutz und dezentrale Energieversorgung

Der Oberbergische Kreis und die Volksbank Oberberg eG. haben ein Solarkataster für unsere Region erarbeitet.
Mit diesem Kataster kann nun jeder Hausbesitzer überprüfen, ob sein Haus für die Nutzung von Photovoltaik (Stromerzeugung) und oder Solarthermie (Wamwassererzeugung) geeignet ist.
Das Kataster zeigt sowohl die grundsätzliche Eignung der Gebäude, als auch die Sonneneinstrahlung auf den Dachflächen an. Und zwar recht detailliert! Hausbesitzer haben so wichtige Grundlagendaten per Internet sofort zur Hand. Das Kataster macht sogar Vorschläge welche Photovoltaik-Technik angewendet werden kann und errechnet eine überschlägige Kosten-Nutzen-Analyse.

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Mi

25

Jul

2012

Auch die zweite Esche in Morsbach-Holpe wurde gefällt

Baumfällung in Holpe
Baumfällung in Holpe

Auch den Kampf um die zweite Esche an der Kirche in Holpe hat der NABU verloren. Der 113 jährige gesunde Baum wurde am Montag gefällt. Aber nicht ohne gehörigen Protest: Mitglieder des NABU Morsbach, unter anderem Helga Grönebaum und Klaus Jung stellten sich dem vom Kirchenvorstand beauftragten Fällunternehmer entgegen. Wortgefechte, sogar ein Handgemenge waren die Folge! Schließlich wurde sogar die Polizei gerufen, die die Sachlage aufnahm. Trotz allen Engagements, aller Argumente und aller Kompromißangebote: Unter dem Strich wurde der älteste Baum von Holpe gefällt! Alle Gesprächs- und Vermittlungsangebote des NABU gingen ins Leere. Schlicht deshalb, weil der Kirchenvorstand sich bis heute gar nicht gerührt hat!

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Mo

23

Jul

2012

Katholische Kirche in Morsbach-Holpe will 113 jährigen Baum fällen

Wegen Blättern in der Dachrinne hat die katholische Kirchengemeinde Holpe am Samstag eine alte Esche an der Kirche fällen lassen. Am kommenden Montag soll eine weitere Esche gefällt werden. Beide Bäume waren im Jahr 1899 bei der Errichtung der Kirche gepflanzt worden.

Der NABU Oberberg ist bestürzt über die Fällungen. Die katholische Kirche sollte sich nicht nur ihrer Vorbildfunktion bewusst sein, sondern auch der Verantwortung für die Schöpfung. Die Absicht den zweiten 113 jährigen Eschen-Baum zu fällen, entsetzt die Naturschützer:
"Ich bin sehr besorgt" sagt Sibylle Rottmann vom Kreisvorstand des NABU "Wenn die katholische Kirche schon ohne triftigen Grund so alte und wichtige Bäume abhackt, dann ist der Baumschutz in Morsbach tot!"

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So

15

Jul

2012

Gewässer im Oberbergischen – Lebensraum oder Energiequelle?

Altarm des Biebersteiner Weihers
Altarm des Biebersteiner Weihers

Fotowettbewerb 2012 des NABU - Oberberg

Gewässer auf Schritt und Tritt, das ist das Oberbergische! Zahllose Rinnsale, Siefen, Bäche, gut ein Dutzend Staustufen und die Talsperren prägen unseren Kreis. Und Gewässer sind Leben: Von der Kieselalge über Eintagsfliege, Bachflohkrebs, Libellenlarve, Forelle und Eisvogel bis zu Wasserspitzmaus und Schwarzstorch - zahllose Arten leben im, am oder vom Gewässer.

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Mi

11

Jul

2012

Spedition Kellershohn: "Wir sind gut zu Vögeln!" 
NABU AK Vogelschutz zeichnet Gewerbebetrieb in Lindlar aus

Spedition Kellershohn
Spedition Kellershohn

Die Initiative ging von Spediteur Willi Kellershohn und seinen Praktikantinnen aus: Samira 
Hentschel, Sophie Zens und Svenja Kellershohn kamen auf die Idee, den vielen Vögeln am 
Speditionsgebäude neue Brutplätze anzubieten. Die Nachfrage beim Arbeitskreis Vogelschutz 
des NABU Oberberg stieß auf sofortige Gegenliebe der Vogelschützer. Stefan Heitmann, Wilfried 
Piepenbrink und Norbert Przibylla vom AK Vogelschutz nahmen die Initiative sehr gern 
auf: "Wir werden nicht oft von Firmen angesprochen. Über das Engagement des Unternehmens und der Praktikantinnen freuen wir uns ganz besonders. Hoffentlich machen zukünftig auch andere Firmen beim Vogelschutz mit!" so Stefan Heitmann.

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Di

10

Jul

2012

2012 ist ein schlechtes Jahr in der Region für Bienen u. Co.

Biene auf Kamille (Foto: Michaela Steininger)
Biene auf Kamille (Foto: Michaela Steininger)

Wenn die ImkerInnen im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis in ihre Bienenvölker schauen, so springt ihnen gähnende Leere entgegen: In diesem Jahr konnte keine Frühtracht geerntet werden. „Im Gegenteil“, so Angelika Leistikow, Imkerin aus Wipperfürth und Leiterin des NABU Arbeitskreises Hornissenschutz in Oberberg: „Mittlerweise müssen wir ImkerInnen unsere Bienenvölker kräftig füttern, sonst verhungern sie“.  
Schuld daran sind das anhaltende kalte Wetter und der  viele Regen. Honigbienen fliegen erst ab 10-12° aus und bei diesen Temperaturen spenden auch nicht alle Blüten Nektar. Letzteres ist auch der Grund dafür, dass auch die bereits bei 2 – 3° ausfliegenden Hummeln Not leiden und dieser viele Hummelvölker zum Opfer fallen. Beim NABU Arbeitskreis Hornissenschutz laufen entsprechende Meldungen auf.

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Mo

25

Jun

2012

Arterfassung des NABU-Oberberg im oberen Sülztal (mit Video)

Artenkenner im Einsatz (Foto: C. Buchen)
Artenkenner im Einsatz (Foto: C. Buchen)

Artenvielfalt gibt's auch im normalen Bachtal!

Die Rinder von Landwirt Frank Henn hatten am 23.6. viel zu staunen: Ein Dutzend Artenkenner schwärmten einen ganzen Tag lang über ihre Weide im oberen Sülztal bei Marienheide-Eiringhausen aus. Mit dem Aufstellen von Käferfallen in der Nacht zum 23.6. und der frühmorgendlichen Vogelerfassung startete das Arten-Erfassungsprogramm, das erst gegen 3 Uhr in der Nacht zum 24.6. mit dem Einsammeln der Kleinsäuger-Lebendfallen und dem Abschalten der Lichtfang-Lampen endete.

Der NABU Oberberg wollte auf der Rinderweide untersuchen, welche Artenvielfalt auf einer typischen oberbergischen Fläche lebt. Daher wurde auch kein Naturschutzgebiet oder Sonderbiotop ausgesucht, sondern die normale Weide im Sülztal. Der Tier- und Pflanzenwelt gingen die Fachleute mit Sieben, Käschern, Lupen, Ferngläsern und verschiedenen Fallen auf die Spur. Bis auf einige Käfer, die in das Forschungsprojekt GBOL des Museums König in Bonn eingehen, musste dafür kein Tier sein Leben lassen.

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Fr

15

Jun

2012

Vogelschutz und Schutz der Hausfassade ein Widerspruch? Aktion Schwalbenfreundliches Haus des NABU-Oberberg (mit Video)

Mehlschwalben am Haus der Familie Ospelkaus
Mehlschwalben am Haus der Familie Ospelkaus

Familie Ospelkaus aus Reichshof - Hahnbuche bekam Anfang Juni  Besuch von über einem Dutzend Mehlschwalben. Die Vögel begannen an dem Einfamilienhaus in jeder Himmelsrichtung sofort mit dem Nestbau und bezogen die vorhandenen Nester. Freier Anflug, überstehende Dachkonstruktion, ein natürlicher Anstrich und ein großer Gartenteich waren vermutlich Kriterien der Auswahl.

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Fr

15

Jun

2012

Artenvielfalt – auch in Oberberg!

Zahnspinner (Foto: K. Mühlmann)
Zahnspinner (Foto: K. Mühlmann)

Viele glauben Artenvielfalt wäre ein Thema für die Tropen oder einen Nationalpark. Aber Artenvielfalt gibt es auch bei uns - direkt vor der Haustür. Der NABU Oberberg will zeigen, wie viel Artenvielfalt in einem ganz normalen Gebiet zu finden sind. Wir haben uns eine Fläche zwischen Marienheide und Wipperfürth ausgesucht.

Je nachdem woher man kommt ist von Natur zuerst nicht unbedingt viel zu sehen: eine Wochenendhaussiedlung, Straßen, rundrum viele Fichtenplantagen, Intensivgrünland, Weihnachtsbaumkulturen. Aber ein paar hundert Meter bachaufwärts liegt ein ganz normales oberbergisches Bachtal mit Weiden und Feuchtwiesen und einem kleinen Auwald.

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Do

31

Mai

2012

Klimabündnis Oberberg: dezentrale Stromspeicher können die Energiewende unterstützen

Klimabündnis Oberberg
Klimabündnis Oberberg

Politiker aller Coleur beschwören die Energiewende. Gleichzeitig befürchten die Energieriesen instabile Stromnetze, weil die schwankende Einspeisung von Strom aus Solaranlagen nicht zu den alten Großkraftwerken passt. Statt die Fotovoltaikanlagen mit drastischen Kürzungen der Einspeisevergütung zu behindern, sollte der Gesetzgeber Anreize schaffen den Solarstrom selbst zu speichern und dann dosiert ins Netz einzuspeisen.

"Es fehlt an vielen dezentralen Stromspeichern!" sagt Klaus Schweim vom Klimabündnis Oberberg "Gott-sei-Dank gibt es inzwischen Stromspeicher für das Eigenheim." Diese Speicher können den überschüssigen Strom der Fotovoltaikanlagen tagsüber speichern und dann zur Stützung des Netzes oder zum abendlichen Eigenverbrauch Strom abgeben. Dazu gibt es bereits seit Längerem ein Konzept vom Solarförderverein in Aachen (http://www.sfv.de/artikel/speicherausbau.htm) zur Förderung von PV-Anlagen mit integrierten Stromspeichern. Solche kleinen Stromspeicher haben den Vorteil kurzer Planungszeiträume und der Dezentralität. Die Stromerzeugung geht damit mehr und mehr in die Hand der Bürger über. Große zentrale Speicher, wie  Pumpspeicher-Kraftwerke lassen sich nur nach jahrelanger Planung errichten, kosten Hunderte Millionen Euro und bleiben damit eine Spielwiese für Energieriesen.

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Di

29

Mai

2012

Schwalbenhotel am "Haus Segenborn" bei Waldbröl

Mehlschwalbe am Nest
Mehlschwalbe am Nest

Mehlschwalben fehlt es überall an sicherem Wohnraum - die schwarz-weißen Singvögel errichten ihre Nester aus Lehm an Gebäuden. Immer wieder werden die Schwalben vertrieben, so daß heute große Schwalbenkolonien eine Seltenheit sind. Die größte Mehlschwalbenkolonie im Waldbröler Stadtgebiet beherbegt "Haus Segenborn". In der Einrichtung für Obdachlose werden nicht nur die Vogelnester geduldet; die angeschlossene ökologische Landwirtschaft nutzt den Schwalben noch zusätzlich. Damit noch mehr Mehlschwalben am Haus Segenborn brüten können, errichtete der NABU Waldbröl ein Schwalbenhotel, das am 13.5. beim Hoffest eingeweiht wurde. So ein Schwalbenhotel besteht sozusagen nur aus einem Dachstuhl mit vielen vorgefertigten Schwalbennestern auf einem Mast. Der NABU hofft, dass die Mehlschwalben bald erkennen, dass ihnen hier neue Brutmöglichkeiten offen stehen.

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Mi

09

Mai

2012

Naturbeobachtung vor der Haustür

Gartenrotschwanz (Foto: NABU, Kasulke)
Gartenrotschwanz (Foto: NABU, Kasulke)

Die "Stunde der Gartenvögel" ist die größte naturwissenschaftliche Mitmach-Aktion in Deutschland. Möglichst viele Menschen sollen in ihrem Garten eine Stunde lang die Vögel zählen. Große Vorbildung ist nicht nötig. Interesse an der Natur, ein einfaches Fernglas und vielleicht ein Blick ins Vogelbuch oder auf die Hilfsangebote auf der NABU-Internetseite reichen. Je mehr Menschen mitmachen, desto bessere Ergebnisse über die Verbreitung der Vögel werden erzielt. Dabei geht es nicht nur um Seltenheiten, sondern auch um Einschätzungen der Bestandsentwicklung. Hat sich z.B. die Amsel von den letzten trockenen Frühjahren erholen können?

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Fr

04

Mai

2012

Klimabündnis Oberberg enttäuscht über CDU-Landtagskandidaten

Weltweiter Klimawandel, Energiewende, Mehrkosten bei Strom,Kraftstoff und Heizung interessieren viele Bürger – glaubte wenigstens das Klimabündnis Oberberg und lud vor der Landtagswahl die oberbergischen Kandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP, Linken und auch den Piraten zu zwei öffentlichen Kandidatenbefragungen ein. Die Kandidaten sollten sich den Fachfragen des Klimabündnis Oberberg und den Nachfragen der Bürger stellen, um die unterschiedlichen Strategien der Parteien transparent werden zu lassen. 

Das Klimabündnis Oberberg hatte sich intensiv auf einen Austausch der verschiedenen politischen Richtungen vorbereitet und wollte zur Findung eines gemeinsamen Termins interaktive Internetoptionen nutzen, damit keiner bei der Terminfindung unter die Räder kommt. Viel Arbeit – wenig Nutzen:denn zwei Parteien haben bei der Terminfindung schlicht nicht mitgemacht: die Piraten und die CDU! Was bei den Piraten angesichts halbleerer Parteiprogramme noch lässlich scheinen mag, verwundert bei der CDU. Zu keinem der 25vorgeschlagenen Termine von Mitte April bis Anfang Mai konnten die CDU-Kandidaten zusagen. 

Es sind sicherlich terminliche Gründe gewesen, die die Befragung nicht zustande kommen ließen. Von Seiten des Klimabündnisses wäre es aber sehr wichtig gewesen, alle Kandidaten zu diesem Thema zu hören und durch die Öffentlichkeit der Veranstaltung, viele Bürger mit den Positionen der Parteien vertraut zu machen.Gute Absichten unterstellend gehen wir als Klimabündnis davon aus, dass alle Parteien unser Anliegen sowieso unterstützen und darüber ungern viele Worte verlieren!?

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Do

03

Mai

2012

Ein Schwalbenfloß für Denklingen

Joachim Tiedt mit dem Lehmfloß
Joachim Tiedt mit dem Lehmfloß

Arbeitskreis Vogelschutz bringt neuartiges Lehmfloß an der “Klues” in Denklingen an

Die Mehlschwalbenkolonie in Denklingen kann jetzt endlich wieder Nistmaterial für neue Nester in Kolonie-Nähe finden: 

Bereits seit Jahren beobachtet Joachim Tiedt (ehemaliger oberbergischer Vogelschutzbeauftragter) eine zunehmende Verschlechterung der Brutsituation für Mehlschwalben. Kolonien werden verlassen, weil haftfähiges Baumaterial durch Asphaltierung der Feldwege fehlt und auch das Nahrungsangebot durch mangelnde Artenvielfalt in der Landschaft und Insektizid-Einsatz geringer geworden ist.

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Mi

02

Mai

2012

Die Mauersegler kommen!

NABU Vogelschützer im Hubsteiger
NABU Vogelschützer im Hubsteiger

Evangelische Kirchengemeinde Eckenhagen ist vorbildlich im Vogelschutz 

Wieder einmal hat die Evangelische Kirchengemeinde Eckenhagen gezeigt, dass sie es ernst meint mit der Bewahrung der Schöpfung!

Rechtzeitig vor der Ankunft der Mauersegler aus Afrika Anfang Mai installierten Mitglieder des NABU-Arbeitskreises „aktiver Vogelschutz“ am 27.4.2012 in einer mehrstündigen Aktion am evangelischen Gemeindehaus (dem ehemaligen „Haus des Gastes“) zwölf spezielle Nisthilfen. Wertvolle Hilfe leistete dabei der Hubsteiger der Fa. Sascha Valperz, die dieses Gerät dankenswerterweise der Kirchengemeinde kostenlos zur Verfügung stellte.

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Do

19

Apr

2012

NABU Oberberg zu Gast in Cuxhaven – Hochmoor, Watt und Küstenheide haben begeistert

Leuchtturm Ober-Eversand in Cuxhaven (Foto: Matthias Ospelkaus)
Leuchtturm Ober-Eversand in Cuxhaven (Foto: Matthias Ospelkaus)

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des NABU Oberberg begaben sich rund 45 NABU-Mitglieder, darunter viele Kinder und Jugendliche, auf eine Exkursion an die Nordsee, um die dortige, so ganz andere Natur näher kennenzulernen.

Eine geführte Wattwanderung vermittelte ein neues Bild vom Leben im und unter dem Meer – anschließend wurden Wattwürmer, Muscheln und Krebse unter dem Mikroskop noch näher vor Augen geführt.

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Do

05

Apr

2012

Ostern ohne Feinstaub! Dreckschleudern & Kleintierfallen? NABU warnt vor Osterfeuern

Osterfeuer (Foto: Roland Zumbühl)
Osterfeuer (Foto: Roland Zumbühl)

Ostern steht vor der Tür und hier und dort sieht man bereits wieder aufgeschichtete Holzhaufen für die Osterfeuer. Nicht nur traditionelle „Brauchtumsfeuer“, auch andere Feuer werden im Frühjahr entzündet. Nichts gegen das angestammte Osterfeuer: Freude am Feiern und am Frühling sind für Viele ein guter Grund! 

 

Osterfeuer sind aber nicht nur eitel Freude; sie haben auch negative Wirkungen. Und zwar für Kleintiere und über ihren Feinstaubausstoß auch auf die Gesundheit!

Letztes Ostern kam es nach amtlichen Daten großflächig zur Überschreitung der Feinstaub-Grenzwerte, wobei zusätzlich zum damals ohnehin trockenen Wetter auch die vielen Osterfeuer eine wesentliche Rolle spielten (siehe damalige Pressemitteilung der zuständigen Behörde, des LANUV NRW). Auch graphische Auswertungen des Umweltbundesamtes zeigen das Problem (siehe JPG-Dateien): Am Karsamstag (23.4.11) war die hohe Feinstaubbelastung noch auf den Großraum Ruhrgebiet beschränkt, Ostersonntag dehnt sich ein großräumiges Feinstaubgebiet über fast ganz NRW aus.

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Mo

02

Apr

2012

25 Jahres-Jubiläums-Jahreshauptversammlung des NABU Oberberg

Wiehls Bürgermeister Becker-Blonigen
Wiehls Bürgermeister Becker-Blonigen

1987, vor 25 Jahren, wurde der NABU-Oberberg – damals als OBN – gegründet. Am Freitag den 30.3. hielten die Naturschützer also ihre 25. Jahreshauptversammlung ab. Da gab es viel zu sagen: Von 18:30 bis 21:30 wurde Vergangenheit und Zukunft des oberbergischen Naturschutzes beredet. Wiehls Bürgermeister Werner Becker-Blonigen hielt ein mutiges Grußwort, das auch auf die Konfliktlagen zwischen Naturschutz und den kommunalen Bemühungen im Kampf mit dem demographischen Wandel einging. Keine Lobhudelei, sondern eine konstruktive Herausforderung. Genau das hatte sich der NABU gewünscht!

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So

01

Apr

2012

April, April: NABU Oberberg fordert Stopp der Wiehltalbahn

Dampflok Waldbröl
Dampflok Waldbröl
Der Artenschutz macht auch vor dem Oberbergischen nicht halt: "Zu Recht" findet Sibylle Rottmann "Auch Tiere haben Rechte und für die kämpfen wir!". Dass es nun ausgerechnet die Wiehltalbahn trifft, damit hatten allerdings wenige gerechnet. "An sich begrüßen wir den Schienenverkehr, aber wir können uns nicht blind stellen, wenn es um seltene Tiere geht." sagt Michael Gerhard "Die Wiehltalbahn darf im Sommerhalbjahr nicht fahren!" Grund für das Verdikt der Naturschützer sind Schlangen, genauer Ringelnattern, die im Wiehltal die Bahnstrecke bei Bielstein kreuzen. "Insbesondere auf Höhe von Kehlinghausen und immerhin in einem Naturschutzgebiet müssen die Ringelnatter-Weibchen die Bahnstrecke überqueren. Wir können nicht dulden, dass immer wieder Nattern-Weibchen überfahren oder vergrämt werden!" sagt Tassilo Rau vom NABU Vorstand.
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Di

27

Mär

2012

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling

Familie Schoeler mit Stefan Heitmann, NABU
Familie Schoeler mit Stefan Heitmann, NABU

Familie Schoeler aus Eckenhagen wartet erwartungsvoll auf die Ankunft der zahlreichen Mehlschwalben, die sie nun schon seit vielen Jahren unter ihrem Dach beherbergt und dabei anfallende Kotspuren an der Hausfassade toleriert.

Gerade Mehlschwalben leiden besonders an mangelnden Nistmöglichkeiten, da viele Bürger wegen der Verschmutzung verbotenerweise ihre Nester entfernen. Glatte Fassaden und Mangel an Nistmaterial tun ihr übriges zum Aussterben der Vögel.

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Di

27

Mär

2012

Obstschnittkurs des NABU Oberberg großer Erfolg

Harald Hamel beim Jungbaumschnitt (Foto: NABU)
Harald Hamel beim Jungbaumschnitt (Foto: NABU)

Obstbäume brauchen regelmäßige Pflegeschnitte. Das gilt besonders für junge Bäume, deren Krone in den ersten 10 Jahren jedes Jahr gepflegt werden muss. Obstbaumschnitt ist keine Geheimlehre - jeder kann es lernen! Z.B. von Markus Nitzsche und Harald Hamel, die für den NABU – Oberberg nun schon seit etlichen Jahren Obstbäume im Oberbergischen schneiden.

Am Samstag fand auf der im Herbst 2009 angelegten Streuobstweide bei Marienheide-Neuenhaus ein Schnittkurs statt, an dem 40 Personen teilnahmen. Markus Nitzsche und Harald Hameln zeigten, worauf es ankommt. Und dann konnte jeder Teilnehmer das Gelernte gleich anwenden - 100 Jungbäume standen zum Üben unter fachkundiger Anleitung und Kontrolle zur Verfügung. 

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Mi

21

Mär

2012

NABU schlägt vor: Jetzt noch Nisthilfen aufhängen!

Star (Foto: Klaus Mühlmann)
Star (Foto: Klaus Mühlmann)

Höchste Zeit für Vogelfreunde!

Die ersten Vögel, Meisen, aber auch Sperlinge und Stare, stecken jetzt schon im Nestbau. Aber "Natürliche Brutplätze für Höhlenbrüter wie Meisen sind heute Mangelware.", so Prof. Walter Breuer vom NABU. „Alte Bäume mit Höhlen oder Spechtlöchern werden als Risiko angesehen und beseitigt. Für Vögel gehen Brutplätze in den Baumhöhlen verloren!“ 

Da können nur künstlichen Nisthilfen den wohnungssuchenden Tierarten über die Runden helfen. "Mit einem Nistkasten kann man Meisen, Feld- und Haus-Sperlingen, Rotschwänzen oder dem Star ein passendes Quartier schaffen!" erklärt der NABU-Vogelexperte.
Für die Meisen ist es jetzt allerhöchste Zeit einen Kasten aufzuhängen. Auch Stare und Kleiber bereiten schon den Einzug vor.

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Di

13

Mär

2012

Oberberger Atomkraftgegner demonstrieren in Gronau gegen die Urananreicherung in Westfalen

Demonstranten in Gronau
Demonstranten in Gronau

Uran muss mit Zentrifugen angereichert werden, bevor es in Atomkraftwerken als Kernbrennstoff eingesetzt werden kann. Im westfälischen Gronau steht die einzige deutsche Urananreicherungsanlage, die URENCO Gronau. Die Anreicherungsanlage in Gronau wird mit Natur-Uran wohl vornehmlich aus Afrika beliefert und exportiert angereichertes Uran für AKWe in alle Welt. Der Abfall, das abgereicherte Uran, wird als Werkstoff für panzerbrechenden Waffen genutzt und findet sich heute auf allen Kriegsschauplätzen der Welt.

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Mo

05

Mär

2012

Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima

Bündnis „Oberberg gegen Atomkraft“ lädt ein zur Demonstrations-Busfahrt nach Gronau

Am Sonntag, dem 11. März 2012 jährt sich die Katastrophe von Fukushima. Die Folgen der Havarie werden noch jahrzehntelang anhalten. Noch immer sind die Reaktoren nicht völlig unter Kontrolle, ihr Rückbau dürfte 30 Jahre dauern, ganze Landstriche sind kontaminiert und unbewohnbar. Aber die Japaner haben aus der Katastrophe gelernt: Die Mehrheit der Japaner lehnt Kernkraft jetzt ab. Weil die Kommunen die Zustimmung zum Wiederanfahren der AKWe nach den regelmäßig nötigen Revisionen der Reaktoren verweigern, sind derzeit nur noch 2 Kernkraftwerke in Japan am Netz. Vermutlich wird Japan in Kürze das erste Industrieland ohne Atomstrom sein!  

In Deutschland dagegen gerät die Katastrophe zusehends in Vergessenheit: Die Bundesregierung bürgt für neue Atomkraftwerke z.B. in Brasilien und FDP und CDU wollen die erneuerbaren Energien ausbremsen, um den Atomstrom-Konzernen Marktanteile am Strommarkt zu sichern.  

 

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Fr

02

Mär

2012

Krötensaison auch in Oberberg offiziell eröffnet

Erdkröte (Foto: André Karwath)
Erdkröte (Foto: André Karwath)

Nachdem nun selbst im verhältnismäßig hoch gelegenen Merkausen die ersten 25 Erdkröten an Bord von NABU-Aktiven die Straße queren konnten, dürfen wir auch in Oberberg die Krötensaison offiziell eröffnen. Aus dem gesamten Kreisgebiet erreichen uns Meldungen über wandernde Amphibien. Viele dieser Wechsel werden bereits von Ehrenamtlern betreut, einige benötigen noch helfende Hände und sicher gibt es noch so manch uns bisher unbekannte Amphibienstraße.

Die liebenswerten Tiere müssen morgens und abends aus Sammeleimern entnommen und über die Straße getragen werden – selbstverständlich muss dies nicht im Alleingang bewältigt werden; auch einzelne Tragetermine sind uns eine große Hilfe. Viele Hände können so mit relativ wenig Aufwand viel erreichen.

Interessierte wenden sich bitte an Tassilo Rau unter t.rau@nabu-oberberg.de oder 02261-4795002 oder an die Geschäftsstelle des NABU Oberberg.

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Fr

02

Mär

2012

Ausschüttung der EOG an den NABU Oberberg

EOG der Volksbank Oberberg
EOG der Volksbank Oberberg

Im Jahr 2009 kreierten die Azubis der Volksbank Oberberg im Rahmen ihrer Ausbildung die sogenannte Ethisch-Ökologische Anleihe. Hier können Menschen ihr Geld anlegen und gleichzeitig Mensch und Natur in der Region Oberberg unterstützen.

Wie im vergangenen Jahr auch, konnte sich der NABU-Oberberg über eine Ausschüttung freuen. 3897,62€ wurden der Schatzmeisterin Christine Meyer - Cords in Form eines Schecks übergeben, eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Christine Meyer - Cords: "Wir freuen uns über diesen Betrag den wir sinnvoll in Projekte des Naturschutzes investieren können, auch unsere Jugendarbeit wird von diesem Betrag profitieren".

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Mi

29

Feb

2012

Obstwiesenschutz- und Pflegekurs in Marienheide

Pflegeschnitt
Pflegeschnitt

Am Samstag den 24. März von 10:00 bis 13:00 veranstaltet der NABU-Oberg auf der im Jahr 2009 angelegten Obstwiese in Marienheide Neuenhaus, Brucher Strasse einen Schnittkurs und eine Pflegeaktion.

„Die Obstwiese von Frank Wirth in Marienheide ist einer der größten zusammenhängenden Bestände die in jüngerer Zeit angelegt wurden“ betont Michael Gerhard vom NABU- Oberberg, „hier kann man auch mit einer größeren Zahl an Interessenten arbeiten und diese mit Know How über Schnitt und Pflege gerade an Jungbäumen versorgen“.

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Di

28

Feb

2012

Das war's dann mit der Energiewende?!

Man kann nur noch ohnmächtig Staunen. Deutschland schreit nach einer Energiewende. Überall schießen Klimaschutzprogramme welche zu 90% vom Staat gefördert werden, aus dem Boden. Bundesweit werden Millionen hierfür in den Sand gesetzt, um alte Daten zu erfragen. Schaut man sich dann an, was machbar ist, stellt man fest: Die Kommunen haben kein Geld. Die Förderung der Energieeffizienz ist mangelhaft. Was kann umgesetzt werden? Geothermie und Wasserkraft scheidet in vielen Orten aus und wo es möglich ist, dauern Planung und Bau Jahre. Windkraft ist nicht in allen Gemeinden zulässig und in einigen Orten wird die Planung bewusst verzögert. Daher war es ein klarer Beitrag zur Energiewende, dass im Jahr 2011 in Deutschland 7600 MW an Photovoltaik dazu gebaut wurden. Die Windkraft kam auf knapp 2000 MW Zubau.

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Mo

27

Feb

2012

DM Drogeriemarkt unterstützt Arbeit des NABU Waldbröl

Klaus Unger und Reiner Stegemann
Klaus Unger und Reiner Stegemann

Am kommenden Mitwoch, dem 29.2. sitzen von 11:30 bis 12:00 die Aktivisten des NABU Waldbröl an der Kasse des Drogariemarkts Waldbröl. Der Erlös während dieser halben Stunde kommt den Waldbröler Naturschützern zu Gute. DM unterstützt die Arbeit des NABU Waldbröl wegen der Pflegemaßnahmen an der alten Tongrube. Die ist ein Paradies für viele Tiere, die nackten Boden brauchen, wie Sandlaufkäfer, Wildlbienen oder Geburtshelferkröten. Aber auch Wasserfreunde unter den Tieren, wie Libellen, Eisvogel oder Zwergtaucher kommen in der Waldbröler Tongrube auf ihre Kosten.

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Mo

06

Feb

2012

Klimabündnis Oberberg erstaunt und enttäuscht über Gutachten Adapton

Photovoltaikanlage
Photovoltaikanlage

Das Klimabündnis Oberberg ist bestürzt über die Vorstellung des Gutachtens der Fa. Adapton zur Energieversorgung des Oberbergischen Kreises. Am 2.2.2012 wurden die ersten Ergebnisse im Kreisentwicklungsausschuss vorgestellt. 

Wir waren leider nicht eingeladen, sonst hätten wir gleich nach der Sitzung gefragt, was das eigentlich für Zahlen sind, die der Gutachter genannt hat.“ sagt Manfred Blumberg von NOVE e.V. „Zum Beispiel verblüfft uns der jährliche Gesamtverbrauch von 1892 GWh, wir hätten eher 1600 GWh geschätzt.“ Auch andere Daten des Gutachtens überraschen die oberberger Klimaschützer: „Wir halten die 72 GWh erneuerbare Stromproduktion für deutlich zu gering. Etwa 20 GWh würden wir mehr schätzen.“ wundert sich Manfred Fischer, Umweltbeauftragter des evangelischen Kirchenkeises „an der Agger“. „Auch die Zahl von 19 Windkraftanlagen im Kreis wundert uns; wir haben 24 gezählt.

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Sa

28

Jan

2012

Stunde der Wintervögel

Bei Schnee und Eis kommen Rotkehlchen oft zur Winterfütterung – diesen Winter nicht (Foto: R. Jacobs)
Bei Schnee und Eis kommen Rotkehlchen oft zur Winterfütterung – diesen Winter nicht (Foto: R. Jacobs)

“Die Waldvögel blieben im Wald” oder “Wacholderdrosseln als shooting stars

Die Stunde der Wintervögel vom 6. bis 8. Januar fand trotz Dauerregens sehr guten Zuspruch: „241 Oberberger haben mitgemacht und in 182 Gärten zusammen 7518 Vögel gezählt! Viel mehr als im letzten Winter!“ freut sich Sandra Hövel vom NABU Kreisvorstand über die Resonanz. „Bei besserem Wetter hätten wir sicher mehr als doppelt so viel Meldungen bekommen, wie letztes Jahr!“ 

Der diesjährige milde Winter war das totale Gegenstück zum harten und schneereichen Winter 2010/2011. Was sagen die Daten der Stunde der Wintervögel für das Oberbergische zum Vergleich der Winter aus? Die meisten Menschen zählen die Vögel in ihrem Garten, oft an einer Winterfütterung. Wie viele Vögel die Ortschaften aufsuchen, spielt also eine große Rolle bei der Wertung der Ergebnisse.

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Sa

21

Jan

2012

Kyrill – Bilanz nach 5 Jahren

Die Opfer von Kyrill waren fast ausschließlich Fichten. Wieso werden dann wieder neue Fichten gepflanzt?
Die Opfer von Kyrill waren fast ausschließlich Fichten. Wieso werden dann wieder neue Fichten gepflanzt?

Viele Waldbauern und auch manche Landwirte haben falsch gehandelt!

Kyrill hat vor 5 Jahren den Oberbergischen Wald durcheinander gewirbelt. Für den NABU Oberberg war damals klar: Die Zeit der Fichten ist vorbei!*

Viele Förster und Waldbauern haben das offenbar anders gesehen: „Uns liegen zwar keine Zahlen für Oberberg vor. Aber die Zahlen für ganz NRW sind erschreckend!“ sagt Tassilo Rau vom NABU Oberberg. Nach den Daten des NRW-Umweltministeriums wurden nur 36% der Aufforstungen auf Kyrill-Flächen mit Laubbäumen wie Eiche oder Buche bepflanzt, aber 64% mit Nadelbäumen! 36% wurden sogar wieder mit Fichte aufgeforstet!.
Wir glauben, dass es im Oberbergischen nicht so ganz anders ist. Viele Waldbauern haben wieder auf Nadelholz gesetzt, das im Kreis nun mal nicht heimisch ist. Das ist nicht nachhaltig und auch nicht schlau!“ meint Tassilo Rau.

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Fr

20

Jan

2012

Wie sollen wir auf die Klimakatastrophe reagieren? Wie auf die Energieprobleme der Zukunft?

Voices of Transition Filmplakat
Voices of Transition Filmplakat

Wir laden ein zur Filmvorführung von „Voices of Transition“ - einem Film von Nils Aguilar, am 22. Januar 2012 um 19.00 Uhr in der Freien Waldorfschule Oberberg, Kirchhellstr. 32, 51645 Gummersbach-Vollmerhausen. Der Regisseur des Films, Nils Aguilar, wird im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung stehen und Fragen aus dem Publikum beantworten.

Der Dokumentarfilm „Voices of Transition“ von Nils Aguilar zeigt Möglichkeiten und Chancen für den Wandel zu einer Agrarökologie und damit zu mehr lokaler Nahrungssicherheit. Wie können wir uns auf die Herausforderung von Klimawandel, Wirtschaftskrisen und Erdölknappheit vorbereiten? Die Transition-Town-Bewegung umfasst Vernetzungsinitiativen von Bürgern, die für sich und ihre Familien nachhaltige, regionale und unabhängige Versorgungsstrukturen aufbauen möchten.

Der Film berichtet über Lösungswege in Frankreich, England und Kuba: In Frankreich zeigen Wissenschaftler und Waldgärtner welche immensen Vorteile die Integration von Bäumen in die Landwirtschaft hat (Agroforstsysteme). Vorgestellt wird die englische Transition-Town-Bewegung mit ihren Ideen und Projekten. Aus Kuba wird berichtet wie nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Umstrukturierung eines erdölabhängigen, agrarindustriellen Staates in eine agrarökologische Gesellschaft begann.

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Sa

14

Jan

2012

Preisträger des großen Fotowettbewerbs ausgezeichnet

Der große Fotowettbewerb des NABU Oberberg zum Thema "Landwirtschaft und Artenvielfalt im Oberbergischen – ein Widerspruch?" endete heute im Rahmen einer Vernissage in der Volksbank Wiehl überaus erfolgreich. Aus 130 Einsendungen von über 40 Fotografen wählte die Jury, bestehend aus Herrn Knura von der Volksbank, Herrn Dresbach, Kreislandwirt sowie Sibylle Rottmann, Tassilo Rau und Rudolf Hillen, alle Vorstand des NABU Oberberg, die 30 besten Motive aus.

Als Sieger wurden ausgezeichnet:

- 1. Platz: Rüdiger Collatz, Reichshof

- 2. Platz: Frank Herhaus, Nümbrecht

- 3. Platz: Ruth Langenbach, Waldbröl

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Sa

07

Jan

2012

Erstes Resümee zur Stunde der Wintervögel

Hausspatz
Hausspatz

Der NABU Oberberg zieht am Ende des ersten Tages der Stunde der Wintervögel eine positive Bilanz: Schon am 1. Tag haben 11 Vogelfreunde ihre Beobachtungen in die Internet-Datenbank eingegeben. Insgesamt wurden bereits 427 Vögel gezählt. Am 7. und 8. Januar dürften noch weit mehr Menschen mitmachen. Der NABU hofft auf über 200 Teilnehmer. Im letzten Jahr hatten 167 Vogelfreunde mitgemacht. Insgesamt 4783 Vögel wurden damals gezählt.

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BRENNNESSEL 2017

NABU Oberberg Kurznachrichten

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