Aktuelles vom NABU Oberberg

Sa

05

Jan

2019

Stunde der Wintervögel 4.-6. Januar

Werden bei der diesjährigen Stunde der Wintervögel vielleicht mehr Bachstelzen gezählt als im vergangenen Winter? (Foto: Klaus Mühlmann)
Werden bei der diesjährigen Stunde der Wintervögel vielleicht mehr Bachstelzen gezählt als im vergangenen Winter? (Foto: Klaus Mühlmann)

Stunde der Wintervögel am Wochenende vom 4. bis 6. Januar 2019 – bundesweite Zählaktion für Jedermann auch im Oberbergischen

Vom 4. bis zum 6. Januar findet erneut die Stunde der Wintervögel statt, dieses Jahr zum neunten Mal. Auch oberbergische Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen in ihrem Garten, auf dem Balkon oder im Park innerhalb einer Stunde alle Vögel zu zählen und an den NABU zu melden. Die Beobachtungen können mit dem Online-Meldeformular oder mit der App gemeldet werden, alle nötigen Informationen sind auf der folgenden Website zu finden:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/mitmachen/index.html

Der NABU Oberberg erwartet aus den Ergebnissen dieser “Bürger-Wissenschafts-Aktion” auch dieses Jahr wieder Antworten auf interessante vogelkundliche Fragen. Und: Je mehr Oberberger mitmachen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse!

Hier unsere Fragen:

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Fr

28

Dez

2018

Klause 5 - NABU Oberberg nimmt Stellung

Mischwald im geplanten Baugebiet Klause 5 – wieso muss er nur zur Hälfte ausgeglichen werden? Foto: NABU Oberberg
Mischwald im geplanten Baugebiet Klause 5 – wieso muss er nur zur Hälfte ausgeglichen werden? Foto: NABU Oberberg

 

NABU Oberberg nimmt ausführlich Stellung und übt Kritik an der Planung für Klause 5

 

Am Donnerstag dem 20.12. endete die Frist für Stellungnahmen zur Bauleitplanung für das Industrie- und Gewerbegebiet Klause 5. Sicher hätten viele Lindlarer Bürger kurz vor dem Weihnachtsfest lieber besinnlicheres gemacht. Aber angesichts der Frist für Stellungnahmen zu Klause 5 haben sicher etliche Einwender erst spät am Donnerstag ihre Stellungnahme in den Briefkasten am Lindlarer Rathaus-Eingang geworfen. So wie auch der NABU Oberberg.

 In seiner 19seitigen Stellungnahme bringt der NABU etliche Bedenken gegen die Pläne vor und fordert deren Einstellung. Die Hauptargumente sind:

 

  • eine Vielzahl von seltenen Arten zeigt, dass das Waldgebiet ökologisch viel wertvoller ist, als dies die Planunterlagen annehmen. Dass der NABU im Klauser Wald schon im Herbst 2017 seltene Schmetterlinge nachwies, hat die Planer nicht beeindruckt. Für die in der Erstuntersuchung des NABU gefundenen Rote Liste-Arten hat man einen Ausgleich beschrieben, wo immer der auch konkret geplant sein mag. Aber das geht an der NABU-Forderung völlig vorbei: „Wir wollen nicht für 'Jedes Tierchen sein Pläsierchen' – wir wollen endlich eine ehrliche ökologische Gesamtbewertung!“ sagt Michael Gerhard vom NABU Oberberg-Kreisvorstand. Genau das wurde bislang verweigert. Der ökologische Wert des Waldgebietes wurde in der neuen Planfassung sogar noch geringer eingestuft, als in den Entwürfen von 2017!
    In seiner Stellungnahme legt der NABU Oberberg weitere Daten zur Schmetterlingsfauna vor: Insgesamt 50 Schmetterlingsarten der Roten Listen und Vorwarnlisten kommen im Klauser Wald vor, was die Erwartungen der Erstuntersuchung aus den Herbst 2017-Erfassungen erheblich übertrifft. Das zeigt, dass das Waldgebiet ökologisch deutlich unterschätzt wird.
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Di

18

Dez

2018

Naturschutzbeirat für Erhalt des Waldgebietes Klause

Eichenwald soll erhalten werden statt neuer Gewerbeflächenerschließung (r.ufer)
Eichenwald soll erhalten werden statt neuer Gewerbeflächenerschließung (r.ufer)

In seiner letzten Sitzung im Jahr 2018 appelliert der Naturschutzbeirat im Oberbergischen Kreis für den Erhalt des Waldgebietes statt Gewerbeflächen Klause V in Lindlar.

Der Beschluss:

"Der Naturschutzbeirat weist im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um die Erhaltung des Waldes Klause V in Lindlar auf seinen „Appell gegen den Landschaftsverbrauch im Oberbergischen Kreis“ vom 22. 12. 2012" hin:

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So

02

Dez

2018

Klimademo Köln

Die Aktiven des Klimabündnis Oberberg (mg)
Die Aktiven des Klimabündnis Oberberg (mg)

Unter dem Motto "Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!" demonstrierten am Samstag, 1. Dezember auch etwa 50 Oberberger zusammen mit 22.000 anderen Menschen in Köln für mehr Anstrengungen gegen den jetzt schon offensichtlichen Klimawandel. Ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen (NABU, BUND, WWF, NaturFreunde Deutschlands mit ihren Jugendorganisationen, die Klima-Allianz Deutschland, Greenpeace, Germanwatch, Brot für die Welt, Misereor und Campact) hatte zu der Demonstration unmittelbar vor Beginn der Weltklimakonferenz in Polen (COP24) aufgerufen.

Aus dem Oberbergischen hatten das Klimabündnis Oberberg und die oberbergischen Grünen zur Demonstration aufgerufen

 

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Di

27

Nov

2018

Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt!

JETZT SAMSTAG in Köln Deutz!
Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Während die Welt im polnischen Kattowitz über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt.
Und die Zeit drängt. Der Hitzesommer 2018 hat uns erneut bewusst gemacht: Der Klimawandel erhöht die Zahl extremer Wetterereignisse schon heute. Immer mehr Waldbrände und Hitzewellen, lang anhaltende Dürren, Überschwemmungen und Missernten sind die Folge. Im Globalen Süden sind die Folgen der Klimakrise besonders verheerend: Sie verschärfen Hunger und Armut und zwingen viele Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat. Wir müssen jetzt handeln, um die Erderhitzung zu stoppen und eine ungebremste Klimakatastrophe in der Zukunft zu verhindern - für uns alle und die kommenden Generationen. Als reiches Industrieland steht Deutschland besonders in der Verantwortung beim Klimaschutz voranzugehen und das Pariser Klimaabkommen konsequent umzusetzen. Das bedeutet auch, die ärmsten und verwundbarsten Länder im Kampf gegen den Klimawandel besonders zu unterstützen.

 

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Brennnessel 2018

NABU Oberberg Kurznachrichten

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Abschalten von Kohle- und Atomenergie

Wechseln Sie zu regenerativen Energieträgern!
Wechseln Sie zu regenerativen Energieträgern!

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