Aktuelles vom NABU Oberberg

Di

14

Nov

2017

Imkern - Anfängerkurs des Bienenzuchtvereins Bechen

Das Ziel des Lehrgangs ist es, ein grundlegendes Fachwissen für die private Imkerei zu vermitteln.
Inhaltlich orientiert sich der Lehrgang an den Grundsätzen des "einfach imkern", die der Bienenwissenschaftler Dr. Gerhard Liebig erarbeitet und in seinem gleichnamigen Buch beschrieben hat. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit ist Dr. Liebig mit einer großen Anzahl von Bienenvölkern auch als Imker tätig.

Weitere Infos erhalten Sie auf der Internetseite des BZV Bechen.

Di

14

Nov

2017

Idels Wäldchen bleibt erhalten

Einige Bäume müssen fallen, aber das Wäldchen bleibt erhalten
Einige Bäume müssen fallen, aber das Wäldchen bleibt erhalten

Nach visueller Begutachtung durch das Regionalforstamt Bergisches Land stand Ende September fest, dass das „Idelswäldchen“ im Wiehler Ortszentrum erhalten werden kann. Zur Wahrung der Verkehrssicherung wurden 23 Bäume identifiziert, die gefällt werden müssen, weil sie eine akute Gefährdung darstellen. Bei weiteren 24 Bäumen müssen tote Äste aus den Kronen entfernt werden.

Der beauftragte Forstunternehmer wird ab dem 20. November mit den Arbeiten beginnen.

In enger Absprache zwischen Stadt Wiehl und dem NABU Oberberg, wurde entschieden, dass sämtliches Holz auf der Waldfläche verbleiben wird. Stehendes und liegendes Totholz bildet ökologisch wertvolle Refugien für Insekten und Vögel. Damit findet in dieser Maßnahme der  Naturschutzgedanke eine besondere Berücksichtigung.

In Zukunft werden sich regelmäßige Begutachtungen zur Verkehrssicherung anschließen. Ziel wird es weiterhin sein, den Waldbestand dauerhaft zu erhalten.

 

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Mo

23

Okt

2017

Insektensterben - auch in Oberberg?

gehörnte Mauerbiene (NABU-Netz)
gehörnte Mauerbiene (NABU-Netz)

in der vergangenen Woche ging ein Aufschrei durch die Medien. Das Insektensterben ist nachgewiesen. Die ehrenamtlichen Fachleute um Dr. Martin Sorg vom Entomologischen Verein Krefeld fühlen sich nun anerkannt und bestätigt in Ihren Untersuchungen der letzten Jahrzehnte. Das wissenschaftliche Magazin PLOS veröffentlichte einen Artikel in dem die ganze Dramatik erkennbar ist. Aber neu ist dieses Wissen nicht. Wer genau überlegt, wie die Frontscheibe eines PKW noch in den 90er Jahren nach einer abendlichen Autofahrt aussah und den Vergleich zu diesem Sommer zieht, weiß wie wenig Insekten noch auf der Scheibe landen. Fliegenschwämme, früher an jeder Tankstelle im Wassereimer zur Scheibenreinigung zu finden, sind heute nicht mehr zu sehen.

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Fr

13

Okt

2017

Star - Vogel des Jahres 2018

Der Star fotografiert von Georg Dorff
Der Star fotografiert von Georg Dorff

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben den Star (Sturnus vulgaris) zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt. Auf den Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, folgt damit ein Singvogel.

 „Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel – den Menschen vertraut und weit verbreitet. Doch seine Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab. Es fehlt an Lebensräumen mit Brutmöglichkeiten und Nahrung – insbesondere verursacht durch die industrielle Landwirtschaft“, sagt Heinz Kowalski, stellvertretender Landesvorsitzender und Ornithologe vom NABU - Oberberg.

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Fr

29

Sep

2017

Grüne Lunge Gummersbach Innenstadt

Die besorgten Anwohner im Gespräch mit Dirk Esser-Freude (3.v.r.) vom NABU Oberberg
Die besorgten Anwohner im Gespräch mit Dirk Esser-Freude (3.v.r.) vom NABU Oberberg

Anwohner der Brückenstrasse befürchten Kahlschlag in der Innenstadt NABU für Erhalt der grünen Insel

 

Anwohner der Brückenstraße in Gummersbach wenden sich gegen eine weitere Bebauung des Grundstückes Brückenstraße/Ecke Rospestraße.

 Im Zuge des Neubaus Amtsgericht hat die KPBAG nach einem Zeitungsbericht der OVZ vom 9.06.2017 das Vorkaufsrecht für das jetzt noch unbebaute Eckgrundstück .

Ab 2018, so die Auskunft an uns, will man sich mit der „Flächennutzung“ beschäftigen.

Der NABU - Oberberg unterstützt das Ansinnen der Anwohner die Fläche mit aufstehenden Bäumen zu erhalten. Dirk Eßer, einer der Sprecher der örtlichen NABU-Gruppe, ist der Ansicht, dass gerade an diesem verkehrsreichen Innenstadtbereich die bestehende Begrünung mit schönem Baumbestand eine besondere Funktion hat und nicht angetastet werden sollte. Neben dem ökologischem Wert für die Vogel- und Insektenwelt filtern die Bäume Abgase, binden Staub, wirken temperaturausgleichend und dämpfen den Verkehrslärm.

 

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BRENNNESSEL 2017

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