Usutu Virus breitet sich aus - Amselsterben - NABU bittet Bürger um Mithilfe

Amselbrut auf Balkon (NABU Celine van der Hoofd)
Amselbrut auf Balkon (NABU Celine van der Hoofd)

Auch in diesem Jahr setzt sich in Deutschland das durch das tropische Usutu-Virus ausgelöste vor allem im Spätsommer auftretende Vogelsterben fort. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung daher erneut, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. Bis heute wurden 2018 bereits 1500 Usutu-Verdachtsfälle an den NABU gemeldet, knapp zwei Drittel davon alleine im laufenden August. "Aus Nordrhein-Westfalen gingen bisher rund 200 Meldungen ein. Es bleibt damit nach wie vor das Land mit den meisten Meldungen", so Heinz Kowalski, Vogelschutz-Experte des NABU NRW.

kranke Amsel ( NABU Beusch)
kranke Amsel ( NABU Beusch)

Die in diesem Jahr gemeldeten Fälle übertreffen die Zahlen aus den Vorjahren deutlich, was für ein besonders starkes Auftreten und für einen Verbreitungssprung des Virus spricht. Denn Ornithologen und Tropenmediziner konnten seit 2011 feststellen, dass immer dann besonders viele Vögel verenden, wenn das Virus erstmalig in einer Region auftritt, wie derzeit um Nürnberg, Bremen und Hamburg. In den Folgejahren sinken die Todeszahlen dann auf ein niedrigeres Niveau. "Der warme Sommer dieses Jahres dürfte die Ausbreitung des ursprünglich tropischen Virus begünstigt haben", erklärt Kowalski. Hier in Oberberg liegen uns allerdings keine Meldungen und Hinweise vor.  Sollten Verdachtsfälle auftreten bitten wir um entsprechende Informationen. Weitere Infos auch wohin verendete Vögel zur Untersuchung geschickt werden können finden SIe hier

 

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