Natur (er)leben und aufwerten

Stolz auf die tolle Leistung und gelungene Aktion (NABU/dh)
Stolz auf die tolle Leistung und gelungene Aktion (NABU/dh)

Feuerwehrleute sind zunehmend auch in Umweltschutz-Fragen gefordert. Z.B. bei Gewässerverschmutzungen müssen Proben entnommen, analysiert und erste Schutzmaßnahmen vorgenommen werden. Arbeiten an Gefahren-Bäumen oder Sicherungs-Arbeiten bei Wildunfällen kommen hinzu etc. Feuerwehrleute haben heute regelmäßig mit Natur- und Umwelt-Themen zu tun!

Mit der Vorbereitung darauf kann man nicht früh genug anfangen meinen Stefan Kleinjung von der Kinderfeuerwehr Eckenhagen-Hespert und Dietmar Hartmann vom NABU Oberberg. Also haben beide Organisationen am 24.3. im Halstenbachtal zwischen Dieringhausen (Gummersbach) und Marienhagen (Wiehl) junge Erlen in einem Bachtal gepflanzt.

mit Becherlupe und Bestimmungstafel am Bach unterwegs ( NABU/dh)
mit Becherlupe und Bestimmungstafel am Bach unterwegs ( NABU/dh)

„Die Erlenpflanzung soll einerseits einen ökologisch wertvollen Auwald begründen.“ sagt Dietmar Hartmann vom NABU Oberberg „Aber auch den Kindern der Kinderfeuerwehr zeigen, wie man Bäume pflanzt. Das sollten angehende Feuerwehrleute wissen.“ ergänzt Stefan Kleinjung von der Kinderfeuerwehr Eckenhagen-Hespert.

Also rücken die Jungfeuerwehrleute voller Motivation an. Aber es gilt nicht nur zu pflanzen, nach der Aufteilung in Gruppen geht es auch zu einer spannenden Gewässeruntersuchung. Die Kinder sind völlig begeistert bei der Gewässeruntersuchung. Mit Becherlupen können sie entdecken was es in einem hiesigen Gewässer erst auf den zweiten Blick zu bemerken ist. Michael Gerhard, Biologe vom NABU Oberberg erklärt den Kindern was es zu entdecken gibt. „Fallt mir nicht ins Wasser, auch wenn ihr gut ausgerüstet seid, es ist doch recht kalt!“ gibt er den Kindern mit auf den Weg.

 

Auslesen der Wildkamera und Asuwertung der Bilder ( NABU / dh)
Auslesen der Wildkamera und Asuwertung der Bilder ( NABU / dh)

Die dritte Gruppe um Christine Meyer – Cords ist unterwegs zu einer Wildtiersuhle auf dem Gelände. Dort hatte man eine Wildkamera installiert und hier sehen sich die Kinder die Aufnahmen an. „Oh, ein Biber!“ ruft eine kleine Feuerwehrfrau. Aber die sind nicht nachtaktiv, kurz danach die Lösung, ein Marder ist vor die Linse der Kamera gelaufen.

Am späten Nachmittag, nach einer kleinen Stärkung sind alle zufrieden und sagen. „Das machen wir noch einmal!“

Eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Naturschutz!

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