
Die ersten Rauchschwalben sind aus den afrikanischen Winterquartieren zurückgekehrt. In den letzten Tagen sind an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet Schwalben gesichtet worden, so zum Beispiel in Morsbach-Steimelhagen im Stall von Heiner Wirths. „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, lautet zwar eine alte Volksweisheit, doch die langsam steigenden Temperaturen sind geradezu ideal, um Insektennahrung finden zu können. So werden sicher in Kürze auch weitere Schwalben in die oberbergische Heimat zurückkehren.
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), Ortsverband Morsbach, bittet die Landwirte die Fenster ihrer Ställe gekippt zu lassen, damit die Zugvögel ungehindert ihre Brutplätze erreichen können. Kindergärten, Schulen und Dorfgemeinschaften können Lehmpfützen anlegen, um damit den Schwalben das dringend benötigte Nestbaumaterial anzubieten. Denn vielerorts sind Freiflächen versiegelt worden, und den Schwalben fehlt es daher jetzt an Nistmaterial in Form von Lehm
