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Karneval ade' - Krötenschubsen juchhee!

Nachtaktive Helfer für Krötenzäune gesucht, Zaunbetreuung auf viele Schultern verteilen. Frühaufsteher und Spät-ins-Bett-Geher sollten sich angesprochen fühlen

Es gibt an vielen Straßen im Oberbergischen Kreis Konzentrationspunkte wandernder Frösche, Molche und Kröten. Wenn es in der nächsten Zeit milder wird, gehen die Massenwanderungen zu den Paarungs- und Laichgewässern los. Dabei reichen ab den milden Februarabenden Temperaturen ab 5°C aus, ein bisschen Regen und die Tiere verlassen die Winterquartiere und machen sich auf den Weg. Wird es noch milder, mag mancher Autofahrer nicht mehr gerne über Straßen fahren, die nach der Passage von Fröschen und Kröten bedeckt sind. Daher werden vielerorts Amphibienschutzzäune aufgestellt. Flexible Plastikzäune werden mit Stäben stabilisiert und am Zaun werden in regelmäßigen Abständen ebenerdig Eimer eingegraben. In diese Eimer fallen die Tiere auf dem Weg zum nahegelegenen Wasser. Entfernungen zwischen 400 Metern und 2 Kilometern werden von den Tieren zurückgelegt. Die Wanderungen setzen in der Dämmerung ein und finden nur nachts statt. Tagsüber sind die Tiere nicht auf der Straße und Autofahrer brauchen hier nicht angepasst fahren.

 

Aus den Eimern werden die gefangenen Tiere früh und spät gesammelt und auf die andere Straßenseite getragen. Wenn dabei gezählt wird ergibt sich mancherorts ein erstaunliches Ergebnis: in Marienheide wurden schon bis zu zehntausend Tiere über die Straße getragen – in eine Richtung.

Nach der Paarung und dem Ablaichen wandern die Tiere zurück Richtung Sommerlebensraum und die Eimer bleiben in dieser Zeit noch eingegraben und werden weiterhin regelmäßig geleert. Kann die regelmäßige Leerung der Eimer nicht gewährleistet werden, würden die Tiere in den Eimern sterben.

 

Aufgrund der Menge der Tiere und der gebotenen Regelmäßigkeit der Entleerung der Eimer brauchen wir z.B. an der Lingesetalsperre dringend weitere Helfer die bereit sind in den frühen Morgenstunden und abends die Eimer zu kontrollieren und die Tiere über die Straße bringen. Helfer können sich gern bei uns melden.  

Helfer werden an folgenden Schwerpunkten gesucht:

  • Engelskirchen: Kaltenbach und Blumenau
  • Marienheide: Lingesetalsperre,  
  • Lindlar: Quabach, Halfenslennefe  
  • Nümbrecht: Ölsbach  

Um die Organisation zu erleichtern kann man sich direkt über unser Online Formular anmelden

 

 

 

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