NABU wirbt für Ablehnung der "Fahrzeugschulungsstrecke Ehreshoven"

so sieht es derzeit im Wald aus (efm)
so sieht es derzeit im Wald aus (efm)

 

NABU wirbt für Ablehnung der „Fahrzeugschulungsstrecke Ehreshoven“ im oberbergischen Landschaftsbeirat

Bei der nächsten Sitzung des Landschaftsbeirates am 14.3.2016 steht ein Beschluss zur „Fahrzeugschulungsstrecke Ehreshoven“ im Bebauungsplan Nr. 80 der Gemeinde Engelskirchen an – anders gesagt zur „SUV-Verkaufsförderungsanlage Ehreshoven“, denn um die Vermarktung der spritfressenden Offroad-PKW geht es dabei. Der Betrieb des illegal errichteten Offroad-Parcours im Wald, mit dem für „rustikales Off–Road“ geworben werden soll, war vom Oberbergischen Kreis schon 2013 gestoppt worden.

 

Das Ambiente von Schloss Ehreshoven in Kombination mit der Offroad-Strecke im Wald verspricht aber so große Werbewirkung, dass nun eine Legalisierung der Offroad-Strecke geplant wird – über die Bauleitplanung der Gemeinde Engelskirchen, zu der der oberbergische Landschaftsbeirat ein gewichtiges Wort zu sagen hat. Der Eingriff in das Landschaftssschutzgebiet und die Wälder bei Ehreshoven durch die SUV-Fahrten wäre schon schlimm genug. Aber der NABU glaubt: Testberichte, Shows und Werbeaufnahmen aus dem Wald bei Ehreshoven dienen den Herstellern der SUV's für die weltweite Vermarktung ihrer neuen Modelle. Solche SUV's erzeugen aber im Schnitt wesentlich mehr CO2 als normale Autos. Entsprechend höher ist die Klimabelastung. Und damit wird die Legalisierung der „Fahrzeugschulungsstrecke Ehreshoven“ auch zum Zankapfel für den Klimaschutz!

 

Der NABU Oberberg hat eine umfassende Stellungnahmen im Rahmen des Bauleitverfahrens abgegeben.

Die Stellungnahme können Sie sich als PDF Datei herunterladen

 

NABU Stellungnahme Ehreshoven
Stellungnahme_NABU_frühzBeteiligung_38F
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Kommentare: 1
  • #1

    Manfred Fischer (Freitag, 11 März 2016 14:04)

    Ich unterstütze das Anliegen des NABUs voll und ganz. Eine Genehmigung wäre Kontraproduktiv und würde wegen der Klimaschädlichkeit ein sehr negatives Beispiel abgeben.

    Manfred Fischer, Wiehl
    Umweltbeauftragter
    des Ev. Kirchenkreises An der Agger

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