Artenvielfalt – auch in Oberberg!

Zahnspinner (Foto: K. Mühlmann)
Zahnspinner (Foto: K. Mühlmann)

Viele glauben Artenvielfalt wäre ein Thema für die Tropen oder einen Nationalpark. Aber Artenvielfalt gibt es auch bei uns - direkt vor der Haustür. Der NABU Oberberg will zeigen, wie viel Artenvielfalt in einem ganz normalen Gebiet zu finden sind. Wir haben uns eine Fläche zwischen Marienheide und Wipperfürth ausgesucht.

Je nachdem woher man kommt ist von Natur zuerst nicht unbedingt viel zu sehen: eine Wochenendhaussiedlung, Straßen, rundrum viele Fichtenplantagen, Intensivgrünland, Weihnachtsbaumkulturen. Aber ein paar hundert Meter bachaufwärts liegt ein ganz normales oberbergisches Bachtal mit Weiden und Feuchtwiesen und einem kleinen Auwald.

Hier will der NABU-Oberberg am 23. Juni zum zweiten Mal eine umfangreiche Arterfassung veranstalten. Die oberbergischen Naturschützer wollen ermitteln, welche Arten in so einem normalen Bachtal aufzuspüren sind.
Vogelkundler, Säugetierkundler, Amphibien- u. Reptilienfachleute, Gewässerspezialisten, aber auch Insektenkundler und Botaniker geben sich ein Stelldichein und tragen mit ihren Untersuchungen zu den Erkenntnissen bei. Werden wir mehr als 300 Arten auf der nur 3,6 ha großen Fläche finden? Und wie viele Arten der Roten Liste werden dabei sein?

In einem öffentlichen Teil zwischen 16:00 und 18:00 Uhr können sich interessierte Besucher ein eigenes Bild machen und den Fachleuten beim Art-Erfassen über die Schultern schauen. Dafür ist eine Anmeldung bis zum 21. Juni in der Geschäftsstelle des NABU in Wiehl unter Tel. 02262- 71 27 28 oder per mail info@nabu-oberberg.de Stichwort Arterfassung erforderlich

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