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Schwalbenschutz auf Industrieflächen

"Ein solches Engagement für den Vogelschutz habe ich schon lange nicht mehr erlebt" war die Aussage von Dietmar Hartmann, Vorstandsmitglied im NABU Oberberg und begeisterter Ornithologe. Gemeint ist die Sorge um die große Mehlschwalbenkolonie in Engelskirchen auf dem Betriebsgelände eines Lebensmittel Großhandels. "Geschäftsleitung und Mitarbeiter sind besorgt um das Wohlergehen der Jungvögel. Bei der Hitze fielen immer wieder entkräftete Jungvögel aus ihren Nestern.  Simone Rödder, die Marktleitung hatte in der Geschäftsstelle des NABU angerufen und von den Vorgängen berichtet. "Wir stellen Wasserbehälter auf, sammeln die Jungvögel ein, was können wir noch machen?" so die Fragen. Man kann sich vorstellen das hier besonders große Hygieneanforderungen zu erfüllen sind. Die Geschäftsführung des Fachgroßhandels hat sogar unter der Überdachung unter der die Schwalben nisten, eine weiteres Dach über den Einkaufswagen errichten lassen, obwohl dies ja unter dem Dach stehen.

Schwalbennester unter dem Dach des Lebensmittelgroßhandels (nabu)
Schwalbennester unter dem Dach des Lebensmittelgroßhandels (nabu)

Für den Schutz der Schwalben müssen wir etwas unternehmen. Aber wir müssen natürlich Rücksicht auf den Kundenverkehr nehmen und die Sicherheit der Kunden und Mitarbeiter hat oberste Priortät. Gemeinsam wir nun überlegt wie man die Nistplätze für diese Schwalbenkolonie erhalten kann und gleichzeitig die Verkotung des Bodens minimieren kann. 
"Die Verleihung der Plakette Schwalbenfreundliches Haus liegt uns besonders am Herzen, vor allem das Engagement aller Beteilgten gefällt uns besonders" betont Dietmar Hartmann.