Archiv 2012

Di

13

Mär

2012

Oberberger Atomkraftgegner demonstrieren in Gronau gegen die Urananreicherung in Westfalen

Demonstranten in Gronau Demonstranten in Gronau

Uran muss mit Zentrifugen angereichert werden, bevor es in Atomkraftwerken als Kernbrennstoff eingesetzt werden kann. Im westfälischen Gronau steht die einzige deutsche Urananreicherungsanlage, die URENCO Gronau. Die Anreicherungsanlage in Gronau wird mit Natur-Uran wohl vornehmlich aus Afrika beliefert und exportiert angereichertes Uran für AKWe in alle Welt. Der Abfall, das abgereicherte Uran, wird als Werkstoff für panzerbrechenden Waffen genutzt und findet sich heute auf allen Kriegsschauplätzen der Welt.

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Mo

05

Mär

2012

Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima

Bündnis „Oberberg gegen Atomkraft“ lädt ein zur Demonstrations-Busfahrt nach Gronau

Am Sonntag, dem 11. März 2012 jährt sich die Katastrophe von Fukushima. Die Folgen der Havarie werden noch jahrzehntelang anhalten. Noch immer sind die Reaktoren nicht völlig unter Kontrolle, ihr Rückbau dürfte 30 Jahre dauern, ganze Landstriche sind kontaminiert und unbewohnbar. Aber die Japaner haben aus der Katastrophe gelernt: Die Mehrheit der Japaner lehnt Kernkraft jetzt ab. Weil die Kommunen die Zustimmung zum Wiederanfahren der AKWe nach den regelmäßig nötigen Revisionen der Reaktoren verweigern, sind derzeit nur noch 2 Kernkraftwerke in Japan am Netz. Vermutlich wird Japan in Kürze das erste Industrieland ohne Atomstrom sein!  

In Deutschland dagegen gerät die Katastrophe zusehends in Vergessenheit: Die Bundesregierung bürgt für neue Atomkraftwerke z.B. in Brasilien und FDP und CDU wollen die erneuerbaren Energien ausbremsen, um den Atomstrom-Konzernen Marktanteile am Strommarkt zu sichern.  

 

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Fr

02

Mär

2012

Krötensaison auch in Oberberg offiziell eröffnet

Erdkröte (Foto: André Karwath) Erdkröte (Foto: André Karwath)

Nachdem nun selbst im verhältnismäßig hoch gelegenen Merkausen die ersten 25 Erdkröten an Bord von NABU-Aktiven die Straße queren konnten, dürfen wir auch in Oberberg die Krötensaison offiziell eröffnen. Aus dem gesamten Kreisgebiet erreichen uns Meldungen über wandernde Amphibien. Viele dieser Wechsel werden bereits von Ehrenamtlern betreut, einige benötigen noch helfende Hände und sicher gibt es noch so manch uns bisher unbekannte Amphibienstraße.

Die liebenswerten Tiere müssen morgens und abends aus Sammeleimern entnommen und über die Straße getragen werden – selbstverständlich muss dies nicht im Alleingang bewältigt werden; auch einzelne Tragetermine sind uns eine große Hilfe. Viele Hände können so mit relativ wenig Aufwand viel erreichen.

Interessierte wenden sich bitte an Tassilo Rau unter t.rau@nabu-oberberg.de oder 02261-4795002 oder an die Geschäftsstelle des NABU Oberberg.

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Fr

02

Mär

2012

Ausschüttung der EOG an den NABU Oberberg

EOG der Volksbank Oberberg EOG der Volksbank Oberberg

Im Jahr 2009 kreierten die Azubis der Volksbank Oberberg im Rahmen ihrer Ausbildung die sogenannte Ethisch-Ökologische Anleihe. Hier können Menschen ihr Geld anlegen und gleichzeitig Mensch und Natur in der Region Oberberg unterstützen.

Wie im vergangenen Jahr auch, konnte sich der NABU-Oberberg über eine Ausschüttung freuen. 3897,62€ wurden der Schatzmeisterin Christine Meyer - Cords in Form eines Schecks übergeben, eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Christine Meyer - Cords: "Wir freuen uns über diesen Betrag den wir sinnvoll in Projekte des Naturschutzes investieren können, auch unsere Jugendarbeit wird von diesem Betrag profitieren".

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Mi

29

Feb

2012

Obstwiesenschutz- und Pflegekurs in Marienheide

Pflegeschnitt Pflegeschnitt

Am Samstag den 24. März von 10:00 bis 13:00 veranstaltet der NABU-Oberg auf der im Jahr 2009 angelegten Obstwiese in Marienheide Neuenhaus, Brucher Strasse einen Schnittkurs und eine Pflegeaktion.

„Die Obstwiese von Frank Wirth in Marienheide ist einer der größten zusammenhängenden Bestände die in jüngerer Zeit angelegt wurden“ betont Michael Gerhard vom NABU- Oberberg, „hier kann man auch mit einer größeren Zahl an Interessenten arbeiten und diese mit Know How über Schnitt und Pflege gerade an Jungbäumen versorgen“.

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Di

28

Feb

2012

Das war's dann mit der Energiewende?!

Man kann nur noch ohnmächtig Staunen. Deutschland schreit nach einer Energiewende. Überall schießen Klimaschutzprogramme welche zu 90% vom Staat gefördert werden, aus dem Boden. Bundesweit werden Millionen hierfür in den Sand gesetzt, um alte Daten zu erfragen. Schaut man sich dann an, was machbar ist, stellt man fest: Die Kommunen haben kein Geld. Die Förderung der Energieeffizienz ist mangelhaft. Was kann umgesetzt werden? Geothermie und Wasserkraft scheidet in vielen Orten aus und wo es möglich ist, dauern Planung und Bau Jahre. Windkraft ist nicht in allen Gemeinden zulässig und in einigen Orten wird die Planung bewusst verzögert. Daher war es ein klarer Beitrag zur Energiewende, dass im Jahr 2011 in Deutschland 7600 MW an Photovoltaik dazu gebaut wurden. Die Windkraft kam auf knapp 2000 MW Zubau.

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Mo

27

Feb

2012

DM Drogariemarkt unterstützt Arbeit des NABU Waldbröl

Klaus Unger und Reiner Stegemann Klaus Unger und Reiner Stegemann

Am kommenden Mitwoch, dem 29.2. sitzen von 11:30 bis 12:00 die Aktivisten des NABU Waldbröl an der Kasse des Drogariemarkts Waldbröl. Der Erlös während dieser halben Stunde kommt den Waldbröler Naturschützern zu Gute. DM unterstützt die Arbeit des NABU Waldbröl wegen der Pflegemaßnahmen an der alten Tongrube. Die ist ein Paradies für viele Tiere, die nackten Boden brauchen, wie Sandlaufkäfer, Wildlbienen oder Geburtshelferkröten. Aber auch Wasserfreunde unter den Tieren, wie Libellen, Eisvogel oder Zwergtaucher kommen in der Waldbröler Tongrube auf ihre Kosten.

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Mo

06

Feb

2012

Klimabündnis Oberberg erstaunt und enttäuscht über Gutachten Adapton

Photovoltaikanlage Photovoltaikanlage

Das Klimabündnis Oberberg ist bestürzt über die Vorstellung des Gutachtens der Fa. Adapton zur Energieversorgung des Oberbergischen Kreises. Am 2.2.2012 wurden die ersten Ergebnisse im Kreisentwicklungsausschuss vorgestellt. 

Wir waren leider nicht eingeladen, sonst hätten wir gleich nach der Sitzung gefragt, was das eigentlich für Zahlen sind, die der Gutachter genannt hat.“ sagt Manfred Blumberg von NOVE e.V. „Zum Beispiel verblüfft uns der jährliche Gesamtverbrauch von 1892 GWh, wir hätten eher 1600 GWh geschätzt.“ Auch andere Daten des Gutachtens überraschen die oberberger Klimaschützer: „Wir halten die 72 GWh erneuerbare Stromproduktion für deutlich zu gering. Etwa 20 GWh würden wir mehr schätzen.“ wundert sich Manfred Fischer, Umweltbeauftragter des evangelischen Kirchenkeises „an der Agger“. „Auch die Zahl von 19 Windkraftanlagen im Kreis wundert uns; wir haben 24 gezählt.

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Sa

28

Jan

2012

Stunde der Wintervögel

Bei Schnee und Eis kommen Rotkehlchen oft zur Winterfütterung – diesen Winter nicht (Foto: R. Jacobs) Bei Schnee und Eis kommen Rotkehlchen oft zur Winterfütterung – diesen Winter nicht (Foto: R. Jacobs)

“Die Waldvögel blieben im Wald” oder “Wacholderdrosseln als shooting stars

Die Stunde der Wintervögel vom 6. bis 8. Januar fand trotz Dauerregens sehr guten Zuspruch: „241 Oberberger haben mitgemacht und in 182 Gärten zusammen 7518 Vögel gezählt! Viel mehr als im letzten Winter!“ freut sich Sandra Hövel vom NABU Kreisvorstand über die Resonanz. „Bei besserem Wetter hätten wir sicher mehr als doppelt so viel Meldungen bekommen, wie letztes Jahr!“ 

Der diesjährige milde Winter war das totale Gegenstück zum harten und schneereichen Winter 2010/2011. Was sagen die Daten der Stunde der Wintervögel für das Oberbergische zum Vergleich der Winter aus? Die meisten Menschen zählen die Vögel in ihrem Garten, oft an einer Winterfütterung. Wie viele Vögel die Ortschaften aufsuchen, spielt also eine große Rolle bei der Wertung der Ergebnisse.

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Sa

21

Jan

2012

Kyrill – Bilanz nach 5 Jahren

Die Opfer von Kyrill waren fast ausschließlich Fichten. Wieso werden dann wieder neue Fichten gepflanzt? Die Opfer von Kyrill waren fast ausschließlich Fichten. Wieso werden dann wieder neue Fichten gepflanzt?

Viele Waldbauern und auch manche Landwirte haben falsch gehandelt!

Kyrill hat vor 5 Jahren den Oberbergischen Wald durcheinander gewirbelt. Für den NABU Oberberg war damals klar: Die Zeit der Fichten ist vorbei!*

Viele Förster und Waldbauern haben das offenbar anders gesehen: „Uns liegen zwar keine Zahlen für Oberberg vor. Aber die Zahlen für ganz NRW sind erschreckend!“ sagt Tassilo Rau vom NABU Oberberg. Nach den Daten des NRW-Umweltministeriums wurden nur 36% der Aufforstungen auf Kyrill-Flächen mit Laubbäumen wie Eiche oder Buche bepflanzt, aber 64% mit Nadelbäumen! 36% wurden sogar wieder mit Fichte aufgeforstet!.
Wir glauben, dass es im Oberbergischen nicht so ganz anders ist. Viele Waldbauern haben wieder auf Nadelholz gesetzt, das im Kreis nun mal nicht heimisch ist. Das ist nicht nachhaltig und auch nicht schlau!“ meint Tassilo Rau.

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Fr

20

Jan

2012

Wie sollen wir auf die Klimakatastrophe reagieren? Wie auf die Energieprobleme der Zukunft?

Voices of Transition Filmplakat Voices of Transition Filmplakat

Wir laden ein zur Filmvorführung von „Voices of Transition“ - einem Film von Nils Aguilar, am 22. Januar 2012 um 19.00 Uhr in der Freien Waldorfschule Oberberg, Kirchhellstr. 32, 51645 Gummersbach-Vollmerhausen. Der Regisseur des Films, Nils Aguilar, wird im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung stehen und Fragen aus dem Publikum beantworten.

Der Dokumentarfilm „Voices of Transition“ von Nils Aguilar zeigt Möglichkeiten und Chancen für den Wandel zu einer Agrarökologie und damit zu mehr lokaler Nahrungssicherheit. Wie können wir uns auf die Herausforderung von Klimawandel, Wirtschaftskrisen und Erdölknappheit vorbereiten? Die Transition-Town-Bewegung umfasst Vernetzungsinitiativen von Bürgern, die für sich und ihre Familien nachhaltige, regionale und unabhängige Versorgungsstrukturen aufbauen möchten.

Der Film berichtet über Lösungswege in Frankreich, England und Kuba: In Frankreich zeigen Wissenschaftler und Waldgärtner welche immensen Vorteile die Integration von Bäumen in die Landwirtschaft hat (Agroforstsysteme). Vorgestellt wird die englische Transition-Town-Bewegung mit ihren Ideen und Projekten. Aus Kuba wird berichtet wie nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Umstrukturierung eines erdölabhängigen, agrarindustriellen Staates in eine agrarökologische Gesellschaft begann.

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Sa

14

Jan

2012

Preisträger des großen Fotowettbewerbs ausgezeichnet

Der große Fotowettbewerb des NABU Oberberg zum Thema "Landwirtschaft und Artenvielfalt im Oberbergischen – ein Widerspruch?" endete heute im Rahmen einer Vernissage in der Volksbank Wiehl überaus erfolgreich. Aus 130 Einsendungen von über 40 Fotografen wählte die Jury, bestehend aus Herrn Knura von der Volksbank, Herrn Dresbach, Kreislandwirt sowie Sibylle Rottmann, Tassilo Rau und Rudolf Hillen, alle Vorstand des NABU Oberberg, die 30 besten Motive aus.

Als Sieger wurden ausgezeichnet:

- 1. Platz: Rüdiger Collatz, Reichshof

- 2. Platz: Frank Herhaus, Nümbrecht

- 3. Platz: Ruth Langenbach, Waldbröl

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Sa

07

Jan

2012

Erstes Resümee zur Stunde der Wintervögel

Hausspatz Hausspatz

Der NABU Oberberg zieht am Ende des ersten Tages der Stunde der Wintervögel eine positive Bilanz: Schon am 1. Tag haben 11 Vogelfreunde ihre Beobachtungen in die Internet-Datenbank eingegeben. Insgesamt wurden bereits 427 Vögel gezählt. Am 7. und 8. Januar dürften noch weit mehr Menschen mitmachen. Der NABU hofft auf über 200 Teilnehmer. Im letzten Jahr hatten 167 Vogelfreunde mitgemacht. Insgesamt 4783 Vögel wurden damals gezählt.

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