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20

Nov

2015

Keine Angst vor dicken Brummern - die Zweite!

Über 80 Teilnehmer waren beim diesjähren Wespen- und Hornissenseminar.
Über 80 Teilnehmer waren beim diesjähren Wespen- und Hornissenseminar.

Am letzten Samstag im Oktober waren wieder über 80 Interessierte der Einladung zum Wespen-Seminar nach Wipperfürth-Egen gefolgt. Von Hannover bis Heidelberg führten die Wege ins Oberbergische, das sich von seiner ganz sonnigen Seite zeigte.

Angelika Leistikow, die Leiterin des NABU Arbeitskreises Hornissenschutz, hatte die Mischung zwischen Bestimmung und praktischen Umsiedlungstipps beibehalten – zu Recht! „Ich würde mich freuen, wenn sich die Veranstaltung zu einer Tradition im Oberbergischen entwickelt“, so Leistikow, der die ersten Anmeldungen für das Seminar im November 2016 bereits vorliegen.

Dr. Pia Aumeier, wissenschaftliche Angestellte an der Ruhr Universität in Bochum, begeisterte die Teilnehmer mit sehr anschaulichen und höchst informativen Details über die Stechimmen. Wespen und besonders die eindrucksvollen Hornissen bereiten immer noch vielen Menschen Sorgen. „Nehmt euch Zeit für die Beratung“, empfahl sie den Anwesenden. „Während des Gesprächs stellt sich dann heraus, dass die Wespen gar nicht die sind, die an den Tisch kommen, sondern ganz harmlose Arten. Und die seltenen Allergiker haben sowieso mit einem Notfallset vorgesorgt.“

Dr. Pia Aumeier hatte wieder viel Anschauungsmaterial dabei - hier ein großes Hornissennest.
Dr. Pia Aumeier hatte wieder viel Anschauungsmaterial dabei - hier ein großes Hornissennest.

Bestimmungsübungen am Mikroskop rundeten die Einführung in die Einordnung der verschiedenen Insektengruppen ab: „Damit Ihr genau wisst, wen Ihr da vor Euch habt. Ist das überhaupt eine Wespe, oder doch nur eine Fliege, die auf gefährlich macht?“ so Aumeier über die grandiosen Wunder der Vielfalt.

Führen die Beratungen doch nicht zur gewünschten Entspannung der Situation oder haben sich Wespen an Stellen niedergelassen, an denen sie definitiv nicht bleiben können, wird eine Umsiedlung der Tiere notwendig. Zu diesem Teil der praktischen Arbeit gab Peter Tauchert, Wespenberater und Feuerwehrmann im Landkreis Offenbach, seine Erfahrungen an die Teilnehmer weiter. Wie wird der Fangkasten des Spezial-Saugers angelegt, mit einem oder zwei Schläuchen, wie die Waben sortiert, damit das Volk nach der Umsiedlung gut weiterbaut. Gespannt hörten die Anwesenden zu und es wurde klar, dass man gut beraten ist, eine Fachfrau oder einen Fachmann einzuschalten, wie sie während des Seminars ausgebildet wurden.

Das Seminar wird in 2016 ebenfalls angeboten werden, auch dann wieder veranstaltet vom Imkerverband Rheinland e.V., dem Bienenzuchtverein Bechen und dem NABU Oberberg, Arbeitskreis Hornissenschutz (siehe unten die Einladung als pdf Dokument).

Peter Tauchert hat eine sehr informative Internetseite! Für's weitere Stöbern klicken Sie bitte hier.

Einladung zum Seminar 2016
Werbeblatt NABU, Imkerverband, BZV 2016_
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