Pferdeheu von Kräuterwiesen

Testkandidat (hu)
Testkandidat (hu)

Der Verdauungsapparat von Pferden ist ausgelegt für langsame aber ständige Futteraufnahme, energiearmes ( hier sind die Bedürfnisse von Kühen oder Rindern völlig anders ), eiweißarmes Futter.

Anforderungen
Pferde stellen hohe Ansprüche an die Hygiene ihres Futters. Der Atmungsapparat verlangt staubfreies Futter.
Kräuterreiches, abwechslungsreiches Nahrungsangebot mit verschiedenen Gräsern und Kräuterbestandteilen
Geeignete Kräuter und Gräser
Wolliges Honiggras,Spitzwegerich,Wiesenlieschgras, Zartes Straußgras, Wiesenschwingel, Wiesenfuchsschwanz etc. sind auf unseren Wiesen belegt und können in unseren botanischen Dokumentationen eingesehen werden.

Heuwerbung ( HU)
Heuwerbung ( HU)

Anforderungen an Heuerwerb

Der Produzent des Heus muss sicherstellen das folgende Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Der Schnitt darf nicht zu früh stattfinden, das Mähwerk darf nicht zu tief eingestellt werden ( Staub und Verschmutzung) das Wenden des Schnittes erfordert Sorgfalt und Geduld ( langsames, schonendes Wenden ) die Fläche muss frei von Giftpflanzen sein.
  • Mahd nur 1 – 2 mal pro Fläche, eine Zweitnutzung als Weide erweist sich als weniger günstig Kräuterapotheke Distelarten wie Mariendistel oder Brennnesseln wirken entgiftend, Steinklee wirkt durchblutungsfördernd, enthält den Wirkstoff Cumarin. Dies wird von Pferden in geringen Mengen gern aufgenommen und verleiht dem Heu den typischen Duft.
  • Artenvielfalt der Wiese Traditionelle Heuwiesen sollten artenreich sein und daher nachhaltig genutzt werden. Durch eine Vielzahl an Gräsern und Kräutern ermöglichen unterschiedliche Blütezeiträume und Reifestadien der Gräser die Schnittzeitpunkte des Heus auf einer zeitlich längeren Ebene anzupassen und damit auch in guter Witterung eine Heuwerbung durchzuführen.
  • Düngung ist kaum oder gar nicht erforderlich
Heuballen vor der Einlagerung (HU)
Heuballen vor der Einlagerung (HU)

Wie beurteilt man nun gutes Heu? Hier möchten wir Ihnen einige kurze Hinweise und Tipps geben:

 

Prüfung der Qualität

 

Optisch

 

Manuell / sensorisch

 

Olfaktorisch ( Geruch)

 

 

 

Optische Prüfung

 

hell- bis dunkelgrüne Farbe

 

nicht braun oder braunfleckig

 

Schimmelfrei

 

 

 

Manuelle Prüfung

 

trocken und griffig

 

nicht zu fest gepresst

 

locker und luftig

 

staubfrei

 

Halme und Blattanteile sollen enthalten sein

 

 

Geruch des Heus

 

angenehm und frisch

 

nicht brandig

 

nicht muffig

 

nicht schimmlig oder gar faulig

 

zwischen mild bis intensiv ( je nach enthaltenen Gräsern und Kräutern )

 

 

 

Qualitätsmerkmale

 

Basis ist eine artenreiche Wiese ohne Giftpflanzen

 

schonende Mahd

 

langsames sorgfältiges Wenden

 

ausreichende Trocknungszeit ( Restfeuchte bis max. 20% )

 

trockener Transport

 

trockene luftige Lagerung mit Belüftung von allen Seiten ( wichtig auch von unten )

 

 

Geschmackstest bestanden (hu)
Geschmackstest bestanden (hu)

Heu vom NABU-Oberberg

Erfüllt diese Qualitätsmerkmale

Botanische Erfassung der Flächen im Vorfeld

Wird laufend geprüft nach modernen Methoden

Ermittlung Feuchtegehalte und Temperaturen nach der Mahd

Ausführliche Dokumentation

Strenge Qualitätsansprüche

Laufende Kontrolle

Ausführliche Dokumentation

Trocken und luftig gelagert

NABU Oberberg Kurznachrichten

NATURSCHUTZHEU

Machen Sie uns stark

Abschalten von Kohle- und Atomenergie

Wechseln Sie zu regenerativen Energieträgern!
Wechseln Sie zu regenerativen Energieträgern!
google-site-verification: googlec8af0fe3b9c55592.html

EMPFEHLEN SIE UNS