Aktuelles vom Klimabündnis Oberberg

Das Klimabündnis Oberberg ist ein Zusammenschluss verschiedener Verbände aus der Region.

So schlossen sich attac-Oberberg, der BUND für Umwelt und Naturschutz Oberberg, derBundesverband Windenergie ( BWE), der evangelische Kirchenkreis an der Agger ( Ekagger), der NABU-Oberberg, der Verein Nove -Oberberg und der Rheinisch Bergische Naturschutzverein ( RBN) zu einem lokalen Klimabündnis zusammen.

Ziel des Bündnisses ist es das Bewußstein der Menschen und die Politik der Energieversorger zu einem Umdenken zu bewegen. Die Energie die in der Region verbraucht wird soll auch in der Region produziert werden!

In vielen Gesprächen mit den regionalen Energieversorgern wurden immer wieder Anregungen und Bedenken geäußert, geändert hat sich bis dato leider nicht viel. Lediglich die Bergische Energie und Wasser GmbH in Wipperfürth konnte in Zusammenarbeit mit Greenpeace Energy einen echten Ökostrom anbieten. Dafür wurde die BEW Anfang 2011 durch das Klimabündnis Oberberg mit einem Ökovisonspreis ausgezeichnet.

Weiter haben die Aktiven an vielen Demostrationen teilgenommen. So wurde auch eine Kooperation "Oberberg gegen Atom" geschlossen um gegen die Laufzeitverlänergung der AKW's zu demonstrieren.

So

19

Feb

2012

Fukushima - 11. März 2012 Demo in Gronau

Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima wollen wir am Sonntag, dem 11. März 2012 gegen das Vergessen demonstrieren: Im nordrhein-westfälischen Gronau steht die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage, die Atomkraftwerke in der ganzen Welt mit Kernbrennstoff versorgt. In einem unauffälligen Industriegebiet im westfälischen Gronau verbirgt sich, nur zwei Fahrstunden vom Oberbergischen entfernt, eine der Drehscheiben des internationalen Atomkartells. Aus der Anreicherungsanlage Gronau sollen über 30 große Atomkraftwerke mit Kernbrennstoff beliefert werden. Und das im Ausstiegsland Deutschland!?

Auch aus dem Oberbergischen fährt ein Bus gegen das Vergessen nach Gronau. Sei mit dabei!

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Mo

06

Feb

2012

Klimabündnis Oberberg erstaunt und enttäuscht über Gutachten Adapton

Photovoltaikanlage Photovoltaikanlage

Das Klimabündnis Oberberg ist bestürzt über die Vorstellung des Gutachtens der Fa. Adapton zur Energieversorgung des Oberbergischen Kreises. Am 2.2.2012 wurden die ersten Ergebnisse im Kreisentwicklungsausschuss vorgestellt. 

Wir waren leider nicht eingeladen, sonst hätten wir gleich nach der Sitzung gefragt, was das eigentlich für Zahlen sind, die der Gutachter genannt hat.“ sagt Manfred Blumberg von NOVE e.V. „Zum Beispiel verblüfft uns der jährliche Gesamtverbrauch von 1892 GWh, wir hätten eher 1600 GWh geschätzt.“ Auch andere Daten des Gutachtens überraschen die oberberger Klimaschützer: „Wir halten die 72 GWh erneuerbare Stromproduktion für deutlich zu gering. Etwa 20 GWh würden wir mehr schätzen.“ wundert sich Manfred Fischer, Umweltbeauftragter des evangelischen Kirchenkeises „an der Agger“. „Auch die Zahl von 19 Windkraftanlagen im Kreis wundert uns; wir haben 24 gezählt.

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Fr

20

Jan

2012

Wie sollen wir auf die Klimakatastrophe reagieren? Wie auf die Energieprobleme der Zukunft?

Voices of Transition Filmplakat Voices of Transition Filmplakat

Wir laden ein zur Filmvorführung von „Voices of Transition“ - einem Film von Nils Aguilar, am 22. Januar 2012 um 19.00 Uhr in der Freien Waldorfschule Oberberg, Kirchhellstr. 32, 51645 Gummersbach-Vollmerhausen. Der Regisseur des Films, Nils Aguilar, wird im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung stehen und Fragen aus dem Publikum beantworten.

Der Dokumentarfilm „Voices of Transition“ von Nils Aguilar zeigt Möglichkeiten und Chancen für den Wandel zu einer Agrarökologie und damit zu mehr lokaler Nahrungssicherheit. Wie können wir uns auf die Herausforderung von Klimawandel, Wirtschaftskrisen und Erdölknappheit vorbereiten? Die Transition-Town-Bewegung umfasst Vernetzungsinitiativen von Bürgern, die für sich und ihre Familien nachhaltige, regionale und unabhängige Versorgungsstrukturen aufbauen möchten.

Der Film berichtet über Lösungswege in Frankreich, England und Kuba: In Frankreich zeigen Wissenschaftler und Waldgärtner welche immensen Vorteile die Integration von Bäumen in die Landwirtschaft hat (Agroforstsysteme). Vorgestellt wird die englische Transition-Town-Bewegung mit ihren Ideen und Projekten. Aus Kuba wird berichtet wie nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Umstrukturierung eines erdölabhängigen, agrarindustriellen Staates in eine agrarökologische Gesellschaft begann.

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Mo

28

Nov

2011

Bündnis Oberberg gegen Atomkraft demonstrierte auch 2011 gegen CASTOR-Transport in Gorleben

Oberberger Demonstranten Oberberger Demonstranten

Auch Oberberger demonstrierten gestern im Wendland gegen das Atommüll-Endlager bei Gorleben. Der Reisebus startete gegen 5 Uhr per Reisebus von Wiehl aus. In Dieringhausen, Gummersbach und Meinerzhagen war der Zustieg möglich. Das nutzten auch Atomkraftgegner aus dem Märkischen Kreis und aus Siegen. Selbst aus dem Westerwald waren 2 Demonstranten gekommen. Insgesamt nahmen 42 Menschen die lange Fahrt auf sich, um deutlich zu machen, was sie von der ergebnisoffenen Suche nach einem Endlager halten: Solange im Gorlebener Salzstock Tag und Nacht für viele Millionen Euro pro Jahr "erkundet" wird, zementiert jeder neue CASTOR den ungeeigneten Standort. Das ist genauso unverantwortlich, wie die Atomanreicherungsindustrie (im nordrhein-westfälischen Gronau) und die "Rest-Atomkraftwerke" noch jahrelang auf Hochtouren weiterlaufen und ständig neuen Atommüll produzieren zu lassen.

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So

20

Nov

2011

Gorleben soll leben!

Klimabündnis auf der Gorleben-Demonstration 2010 Klimabündnis auf der Gorleben-Demonstration 2010

Aktionsbündnis „Oberberg gegen Atomkraft“ lädt zur Busfahrt ein: Am 26.11.2011 zur CASTOR-Demonstration ins Wendland fahren!

Die Oberberger Atomkraftgegner gelten als eine der aktivsten Gruppen in NRW: Im Aktionsbündnis „Oberberg gegen Atomkraft“ hatten sich oberbergische Parteien, Bürgerinitiativen und das Klimabündnis Oberberg zusammengefunden, um zunächst gegen die Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke zu protestieren. Bei jeder Großdemonstration der letzten Jahre (Ahaus, Berlin, Gorleben, Gronau, Jülich, Bonn) waren die Oberberger mit „Busladungen“ vertreten. Nicht ohne Erfolg: Die Laufzeitverlängerungen sind Geschichte, der Atommüll leider nicht!

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