Aktuelles vom Klimabündnis Oberberg

Das Klimabündnis Oberberg ist ein Zusammenschluss verschiedener Verbände aus der Region.

So schlossen sich attac-Oberberg, der BUND für Umwelt und Naturschutz Oberberg, derBundesverband Windenergie ( BWE), der evangelische Kirchenkreis an der Agger ( Ekagger), der NABU-Oberberg, der Verein Nove -Oberberg und der Rheinisch Bergische Naturschutzverein ( RBN) zu einem lokalen Klimabündnis zusammen.

Ziel des Bündnisses ist es das Bewußstein der Menschen und die Politik der Energieversorger zu einem Umdenken zu bewegen. Die Energie die in der Region verbraucht wird soll auch in der Region produziert werden!

In vielen Gesprächen mit den regionalen Energieversorgern wurden immer wieder Anregungen und Bedenken geäußert, geändert hat sich bis dato leider nicht viel. Lediglich die Bergische Energie und Wasser GmbH in Wipperfürth konnte in Zusammenarbeit mit Greenpeace Energy einen echten Ökostrom anbieten. Dafür wurde die BEW Anfang 2011 durch das Klimabündnis Oberberg mit einem Ökovisonspreis ausgezeichnet.

Weiter haben die Aktiven an vielen Demostrationen teilgenommen. So wurde auch eine Kooperation "Oberberg gegen Atom" geschlossen um gegen die Laufzeitverlänergung der AKW's zu demonstrieren.

Fr

04

Mai

2012

Klimabündnis Oberberg enttäuscht über CDU-Landtagskandidaten

Weltweiter Klimawandel, Energiewende, Mehrkosten bei Strom,Kraftstoff und Heizung interessieren viele Bürger – glaubte wenigstens das Klimabündnis Oberberg und lud vor der Landtagswahl die oberbergischen Kandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP, Linken und auch den Piraten zu zwei öffentlichen Kandidatenbefragungen ein. Die Kandidaten sollten sich den Fachfragen des Klimabündnis Oberberg und den Nachfragen der Bürger stellen, um die unterschiedlichen Strategien der Parteien transparent werden zu lassen. 

Das Klimabündnis Oberberg hatte sich intensiv auf einen Austausch der verschiedenen politischen Richtungen vorbereitet und wollte zur Findung eines gemeinsamen Termins interaktive Internetoptionen nutzen, damit keiner bei der Terminfindung unter die Räder kommt. Viel Arbeit – wenig Nutzen:denn zwei Parteien haben bei der Terminfindung schlicht nicht mitgemacht: die Piraten und die CDU! Was bei den Piraten angesichts halbleerer Parteiprogramme noch lässlich scheinen mag, verwundert bei der CDU. Zu keinem der 25vorgeschlagenen Termine von Mitte April bis Anfang Mai konnten die CDU-Kandidaten zusagen. 

Es sind sicherlich terminliche Gründe gewesen, die die Befragung nicht zustande kommen ließen. Von Seiten des Klimabündnisses wäre es aber sehr wichtig gewesen, alle Kandidaten zu diesem Thema zu hören und durch die Öffentlichkeit der Veranstaltung, viele Bürger mit den Positionen der Parteien vertraut zu machen.Gute Absichten unterstellend gehen wir als Klimabündnis davon aus, dass alle Parteien unser Anliegen sowieso unterstützen und darüber ungern viele Worte verlieren!?

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Di

13

Mär

2012

Oberberger Atomkraftgegner demonstrieren in Gronau gegen die Urananreicherung in Westfalen

Demonstranten in Gronau Demonstranten in Gronau

Uran muss mit Zentrifugen angereichert werden, bevor es in Atomkraftwerken als Kernbrennstoff eingesetzt werden kann. Im westfälischen Gronau steht die einzige deutsche Urananreicherungsanlage, die URENCO Gronau. Die Anreicherungsanlage in Gronau wird mit Natur-Uran wohl vornehmlich aus Afrika beliefert und exportiert angereichertes Uran für AKWe in alle Welt. Der Abfall, das abgereicherte Uran, wird als Werkstoff für panzerbrechenden Waffen genutzt und findet sich heute auf allen Kriegsschauplätzen der Welt.

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Mo

05

Mär

2012

Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima

Bündnis „Oberberg gegen Atomkraft“ lädt ein zur Demonstrations-Busfahrt nach Gronau

Am Sonntag, dem 11. März 2012 jährt sich die Katastrophe von Fukushima. Die Folgen der Havarie werden noch jahrzehntelang anhalten. Noch immer sind die Reaktoren nicht völlig unter Kontrolle, ihr Rückbau dürfte 30 Jahre dauern, ganze Landstriche sind kontaminiert und unbewohnbar. Aber die Japaner haben aus der Katastrophe gelernt: Die Mehrheit der Japaner lehnt Kernkraft jetzt ab. Weil die Kommunen die Zustimmung zum Wiederanfahren der AKWe nach den regelmäßig nötigen Revisionen der Reaktoren verweigern, sind derzeit nur noch 2 Kernkraftwerke in Japan am Netz. Vermutlich wird Japan in Kürze das erste Industrieland ohne Atomstrom sein!  

In Deutschland dagegen gerät die Katastrophe zusehends in Vergessenheit: Die Bundesregierung bürgt für neue Atomkraftwerke z.B. in Brasilien und FDP und CDU wollen die erneuerbaren Energien ausbremsen, um den Atomstrom-Konzernen Marktanteile am Strommarkt zu sichern.  

 

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Di

28

Feb

2012

Das war's dann mit der Energiewende?!

Man kann nur noch ohnmächtig Staunen. Deutschland schreit nach einer Energiewende. Überall schießen Klimaschutzprogramme welche zu 90% vom Staat gefördert werden, aus dem Boden. Bundesweit werden Millionen hierfür in den Sand gesetzt, um alte Daten zu erfragen. Schaut man sich dann an, was machbar ist, stellt man fest: Die Kommunen haben kein Geld. Die Förderung der Energieeffizienz ist mangelhaft. Was kann umgesetzt werden? Geothermie und Wasserkraft scheidet in vielen Orten aus und wo es möglich ist, dauern Planung und Bau Jahre. Windkraft ist nicht in allen Gemeinden zulässig und in einigen Orten wird die Planung bewusst verzögert. Daher war es ein klarer Beitrag zur Energiewende, dass im Jahr 2011 in Deutschland 7600 MW an Photovoltaik dazu gebaut wurden. Die Windkraft kam auf knapp 2000 MW Zubau.

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Mo

06

Feb

2012

Klimabündnis Oberberg erstaunt und enttäuscht über Gutachten Adapton

Photovoltaikanlage Photovoltaikanlage

Das Klimabündnis Oberberg ist bestürzt über die Vorstellung des Gutachtens der Fa. Adapton zur Energieversorgung des Oberbergischen Kreises. Am 2.2.2012 wurden die ersten Ergebnisse im Kreisentwicklungsausschuss vorgestellt. 

Wir waren leider nicht eingeladen, sonst hätten wir gleich nach der Sitzung gefragt, was das eigentlich für Zahlen sind, die der Gutachter genannt hat.“ sagt Manfred Blumberg von NOVE e.V. „Zum Beispiel verblüfft uns der jährliche Gesamtverbrauch von 1892 GWh, wir hätten eher 1600 GWh geschätzt.“ Auch andere Daten des Gutachtens überraschen die oberberger Klimaschützer: „Wir halten die 72 GWh erneuerbare Stromproduktion für deutlich zu gering. Etwa 20 GWh würden wir mehr schätzen.“ wundert sich Manfred Fischer, Umweltbeauftragter des evangelischen Kirchenkeises „an der Agger“. „Auch die Zahl von 19 Windkraftanlagen im Kreis wundert uns; wir haben 24 gezählt.

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