Sa
14
Jan
2012
Der große Fotowettbewerb des NABU Oberberg zum Thema "Landwirtschaft und Artenvielfalt im Oberbergischen – ein Widerspruch?" endete heute im Rahmen einer Vernissage in der Volksbank Wiehl überaus erfolgreich. Aus 130 Einsendungen von über 40 Fotografen wählte die Jury, bestehend aus Herrn Knura von der Volksbank, Herrn Dresbach, Kreislandwirt sowie Sibylle Rottmann, Tassilo Rau und Rudolf Hillen, alle Vorstand des NABU Oberberg, die 30 besten Motive aus.
Als Sieger wurden ausgezeichnet:
- 1. Platz: Rüdiger Collatz, Reichshof
- 2. Platz: Frank Herhaus, Nümbrecht
- 3. Platz: Ruth Langenbach, Waldbröl
Vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung, die in den kommenden 14 Tagen bis Ende Januar kostenfrei im Foyer der Volksbank Wiehl zu besuchen sein wird, ging Tassilo Rau auf das Thema Artenvielfalt und Landwirtschaft ein. Sibylle Rottmann überreichte die Preise – darunter ein dreitägiger Aufenthalt im Bio-Hotel "Das Flachshaus", ein Brunch im Lingenbacher Hof, ein Fotobuch sowie LVR-Museums- – an die glücklichen Gewinner.
Den Teilnehmern, der Volksbank Wiehl sowie dem Freilichtmuseum Lindlar und dem Landschaftsverband Rheinland noch einmal vielen Dank für ein wunderbares Ergebnis.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.
Es ging um Landwirtschaft - Vielfalt - Widerspruch! Hat die Jury da etwas anderes bewertet?
Viele schöne Bilder - aber viele haben leider das Thema verfehlt.
Schade bleibt nur ein "Bildchenwettbewerb"
Zum einen möchte ich darauf hinweisen, dass der "Widerspruch" in der Aufgabenstellung ganz bewusst mit einem Fragezeichen, nicht mit einem Ausrufezeichen gestellt war. Damit wollten wir sowohl
positive wie kritische Bildbeiträge zulassen, vor allem aber zum Nachdenken über die Thematik anregen.
Leider erwies sich der Anteil kritischer Einsendungen als sehr gering und es wollten auch fotografische, künstlerische Aspekte berücksichtigt werden. In der Ausstellung finden sich neben den 10
Siegerfotos auch 20 weitere, zum Teil auch kritischere Bilder. Aber natürlich können wir nur prämieren, was eingereicht wurde und ein großer Teil der 130 Einsendungen hat das Thema leider nicht
getroffen.
